Bewohner wegen Felssturzgefahr in Sicherheit gebracht

Die Sagenmattstrasse in Luzern. Hier mussten Personen ihre Wohnungen verlassen.
Die Sagenmattstrasse in Luzern. Hier mussten Personen ihre Wohnungen verlassen. © Screenshot Google Maps
Felssturzgefahr mitten in der Stadt? Daran haben die Luzerner wohl kaum gedacht, als sie letzte Nacht um 02.47 Uhr aus ihren Häusern in Sicherheit gebracht wurden. Doch tatsächlich, 125 Personen mussten ihre eigenen vier Wände verlassen. Sie können nun wieder zurück.

Die Betroffenen können wieder in das Gebiet an der Sagenmattstrasse zurückkehren, wie Niklaus Zeier, Chef Kommunikation der Stadt Luzern, auf Anfrage sagte. Die Sagenmattstrasse war für den Verkehr weiter gesperrt.

Die 125 Bewohner des Hochhauses hatten in der Nacht auf Anordnung der Behörden ihr Zuhause rasch verlassen müssen, nachdem um 2.47 Uhr ein Sensor Felssturzalarm ausgelöst hatte. Die Felswand befindet sich oberhalb des Wohnhauses und wird seit 1992 mit Hilfe von Sensoren überwacht.

Der Alarm löste einen Einsatz der Feuerwehr der Stadt Luzern, der Luzerner Polizei und des geologischen Dienstes aus. Die Bewohner wurden in einem Feuerwehrgebäude untergebracht und betreut.

(SDA)


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