Biel in Lugano für einmal offensiv harmlos

Biels Marco Maurer (links) kämpft gegen Luganos Gregory Hofmann um den Puck
Biels Marco Maurer (links) kämpft gegen Luganos Gregory Hofmann um den Puck © KEYSTONE/GABRIELE PUTZU
Lugano feiert im einzigen Sonntagspiel in der NLA einen problemlosen 3:1-Sieg gegen Biel. Die bisher so überzeugende Bieler Offensive kommt für einmal nicht auf Touren. 41 Treffer hatte Biel in den ersten elf Partien geschossen, so viele wie kein anderes Team in der höchsten Liga.

Mit Ausnahme des Startspiels (1:2 gegen Lausanne) waren dem Team von Trainer Kevin Schläpfer stets mindestens zwei Tore gelungen. In Lugano aber präsentierten sich die Bieler vor dem gegnerischen Tor für einmal harmlos.

Lugano, das auf die 2:3-Niederlage nach Verlängerung in Ambri eine Reaktion zeigte, gestand dem Team von Trainer Kevin Schläpfer aber auch kaum Möglichkeiten zu. Erst als die Partie bereits entschieden war, erzielte der Tabellendritte durch Gaëtan Haas seinen einzigen Treffer (54.).

Lugano prägte die Partie mehrheitlich und legte die Basis zum fünften Sieg im sechsten Heimspiel bereits im ersten Drittel. Philippe Furrer (8.) und Sébastien Reuille (13.) mit ihren jeweils ersten Saisontreffern schossen die Tessiner 2:0 in Führung. In der Folge flaute das Geschehen ab, Lugano aber kontrollierte die Partie bis zur Schlusssirene sicher.

Der Schwede Tony Martensson sorgte in der 43. Minute mit dem 3:0 für die Entscheidung. Der Sieg für Lugano hätte durchaus höher ausfallen können, beklagte das Team von Trainer Doug Shedden doch gleich drei Pfostenschüsse.

6207 Zuschauer. – SR Koch/Kurmann, Abegglen/Gnemmi. – Tore: 8. Furrer (Hofmann) 1:0. 13. Reuille (Ulmer, Gardner) 2:0. 43. Martensson (Wilson, Klasen) 3:0. 54. Haas 3:1. – Strafen: 1mal 2 Minuten gegen Lugano, 2mal 2 Minuten gegen Biel. – PostFinance-Topskorer: Klasen; Earl.

Lugano: Merzlikins; Sartori, Wilson; Furrer, Ulmer; Hirschi, Ronchetti; Romanenghi; Klasen, Martensson, Zackrisson; Bürgler, Hofmann, Brunner; Reuille, Sannitz, Gardner; Bertaggia, Morini, Fazzini.

Biel: Hiller; Sutter, Fey; Valentin Lüthi, Steiner; Maurer, Lundin; Jecker, Wellinger; Pedretti, Haas, Rajala; Rossi, Sutter, Fabian Lüthi; Micflikier, Earl, Schmutz; Tschantré, Neuenschwander, Horansky.

Bemerkungen: Lugano ohne Vauclair, Sondell, Walker, Chiesa und Fontana, Biel ohne Wetzel, Joggi, Dufner (alle verletzt) und Huguenin (überzählig). Pfostenschüsse Bürgler (35.), Wilson (41.) und Klasen (58.). Timeouts Lugano (45.) und Biel (59:01). Biel von 58:34 bis 59:01 ohne Torhüter.

1. Zug 12/25. 2. ZSC Lions 13/25. 3. Biel 12/22. 4. Lausanne 11/20. 5. Bern 11/19. 6. Lugano 12/19. 7. Kloten 11/18. 8. Genève-Servette 12/18. 9. Davos 12/16. 10. Ambri-Piotta 13/15. 11. SCL Tigers 13/10. 12. Fribourg-Gottéron 12/9.

(SDA)


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