Bittere Erfahrung für den Bahnvierer

Die "Lokomotive" Stefan Küng konnte es auch nicht richten
Die "Lokomotive" Stefan Küng konnte es auch nicht richten © KEYSTONE/THOMAS HODEL
Der Schweizer Bahnvierer bezahlt am Weltcup in Cambridge (Neus) in der Mannschaftsverfolgung Lehrgeld. Die Schweizer müssen sich mit dem 7. Platz zufriedengeben.

Die gute Leistung in der Qualifikation mit der viertbesten Zeit wurde für das in Bestbesetzung angetretene Schweizer Quartett zum Handicap. Stefan Küng, Silvan Dillier, Frank Pasche und Théry Schir blieben in der Hauptrunde gegen die überlegenen Australier nicht nur chancenlos, sie mussten sich sogar ein- und überholen lassen. Eine gute Zeit, mit der sie im Optimalfall um Platz 3 hätten fahren können, war deshalb nicht mehr möglich.

Nach der bitteren Erfahrung im Rennen gegen die Australier revanchierten sich Küng und Co. im Klassierungsrennen um Platz 7 immerhin wieder mit einer starken Leistung. Die Silber-Medaillengewinner der EM in Grenchen schlugen Dänemark, das davor im anderen Rennen um den Finaleinzug gegen Neuseeland ähnlich chancenlos gewesen war wie die Schweiz. Die Zeit von 4:01,662 war die drittbeste in der Final- und Klassierungsrunde, was auf die Schlussrangliste allerdings keinen Einfluss hatte.

Im Kampf um das Olympia-Ticket können die Schweizer den 7. Rang verschmerzen. Noch immer liegen sie gut im Rennen. Im letzten der drei Weltcup-Rennen Mitte Januar in Hongkong werden die Schweizer allerdings auf ihre “Lokomotive” Stefan Küng verzichten müssen. Der Thurgauer konzentriert sich in dieser Zeit auf die Vorbereitung der Strassensaison. Erst an der WM in London im März wird Küng wieder mit von der Partie sein.

(SI)


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