Bluesmusiker Fankhauser war kein «Halligalli-Teenie»

Bluesmusiker Fankhauser war kein «Halligalli-Teenie»
© Keystone/Dominic Favre
Bereits als Kind gab der Blues ihm Trost, «obwohl ich die Worte gar nicht verstand», gesteht Musiker Philipp Fankhauser. Als er als elfjähriger Bub Sunnyland Slim hörte, «kam mir dieses Gefühl der Traurigkeit vertraut vor.»

Dabei habe es sich wohl um eine «genetische Schwermut» gehandelt, erzählte der 52-jährige Bluesmusiker der «Berner Zeitung» vom Dienstag. «Schon als Bub musste und wollte ich mit meiner Mutter am Fernsehen die Holocaust-Gräuel anschauen, um etwas über ihre und meine Vergangenheit zu lernen.»

Er sei kein «Halligalli-Teenie» gewesen, sagte Fankhauser im Interview. «Glamrockbands wie Smokie, Sweet oder Kiss interessierten mich nicht». Musik oder Kunst sollten ernsthaft sein. «Auch guter Humor hat für mich etwas Ernsthaftes.»

(SDA)


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