Bluttat: Frau öffnete Mann die Türe

Bluttat: Frau öffnete Mann die Türe
© vol.at
Neue Erkenntnisse zur Bluttat von Hohenems: Der Vater, der seine beiden Töchter und seine Frau tötete, wurde von seine Ehefrau ins Haus gelassen. 

Die Gerichtsmedizin Innsbruck hat die vier Leichen am Samstag obduziert. Dabei stellte sich heraus, dass die zahlreichen Messerstiche bei den beiden Töchtern und der Frau zum Tod geführt haben. Der Mann verschanzte sich im Bad, als die Polizisten in die Wohnung kamen. Dort stach er sich mit dem Messer in die Brust und sprang anschliessend aus dem Fenster in die Tiefe. Die Todesursache bei ihm war jedoch der Stich in die Brust.

Die Polizei hat in der Zwischenzeit herausgefunden, dass der Mann keinen Schlüssel zur Wohnung hatte. «Es muss angenommen werden, dass ihm die Ehefrau die Wohnungstüre geöffnet hatte», heisst es.

Zeugenaussagen weisen zudem darauf hin, dass sich die Eheleute öfters kontaktierten, obwohl gegen den Mann bereits Anfangs August ein Betretungsverbot ausgesprochen wurde.

Der 38-Jährige hat am frühen Samstagmorgen in einer Wohnung in Hohenems zuerst seine beiden vier- und siebenjährigen Töchter erstochen. Danach griff er seine 33-jährige Ehefrau mit einem Hammer an und tötete anschliessend auch sie mit einem Küchenmesser.

Nachbarn hörten Lärm und Schreie und alarmierten die Polizei. Als die Beamten eintrafen, fanden sie die Wohnungstüre verschlossen vor und brachen sie auf. In diesem Moment sprang der Mann aus dem Fenster im dritten Stock.

(red.)


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