Bob Dylan schlug Einladung ins Weisse Haus zu Nobel-Feier aus

Bob Dylan spielt weiter Verstecken: Nachdem der Musiker bereits die Nobelpreis-Verleihungszeremonie abgesagt hatte, will er auch nicht zu der Ehrung im Weissen Haus erscheinen. (Archivbild)
Bob Dylan spielt weiter Verstecken: Nachdem der Musiker bereits die Nobelpreis-Verleihungszeremonie abgesagt hatte, will er auch nicht zu der Ehrung im Weissen Haus erscheinen. (Archivbild) © Keystone/EPA FILE/JIM LO SCALZO
Bob Dylan hat eine Einladung zum US-Präsidenten zur Feier seines Nobelpreises ausgeschlagen. Der Künstler, der als erster Sänger überhaupt den Literaturnobelpreis zugesprochen bekam, habe «leider» nicht kommen können, sagte ein Sprecher des Weissen Hauses.

Dylan hatte zuvor auch schon seine Teilnahme an der Verleihungszeremonie am 10. Dezember in Stockholm abgesagt. Die vier anderen Preisträger waren Obamas Einladung ins Weisse Haus für Mittwochabend aber gefolgt – die Physikpreisträger Duncan Haldane und Michael Kosterlitz, der Chemiker Fraser Stoddart und der Ökonom Oliver Hart. Alle vier sind gebürtige Briten, leben aber in den USA.

Obama hob in seiner Ansprache den wichtigen Beitrag für Migranten in den USA hervor: «Wir sind unglaublich stolz auf sie», sagte er. Die Preisträger seien ein Beleg dafür, «dass das, was Amerika wirklich einzigartig macht, unsere Fähigkeit ist, Talente aus der ganzen Welt anzuziehen».

(SDA)


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