Grossbrand legt Produktionshalle in Schutt und Asche

In der Nacht auf Donnerstag brannte es in einem Gewerbegebiet in Trimmis lichterloh.
In der Nacht auf Donnerstag brannte es in einem Gewerbegebiet in Trimmis lichterloh. © PD Kantonspolizei Graubünden
Ein Grossbrand hat in der Nacht auf Donnerstag die Produktionshalle einer Baustoff-Firma im nordbündnerischen Trimmis in Schutt und Asche gelegt. Wegen des Feuers musste vorübergehend die Südspur der A13 gesperrt werden. Personen kamen nicht zu Schaden.

Der Feueralarm in der Firma im Trimmiser Industriegebiet in unmittelbarer Nähe zu den Bahngleisen und zur Autobahn A13 war kurz vor Mitternacht losgegangen. Zur Zeit des Brandausbruchs wurde im Gebäude nicht gearbeitet.

Brand ist mittlerweile unter Kontrolle

100 Feuerwehrleute brachten die Flammen nach zehn Stunden unter Kontrolle und konnten den Brand schliesslich löschen. Die letzten Glutnester wurden am Donnerstagmorgen gegen zehn Uhr unschädlich gemacht.

Hoher Sachschaden erwartet

Angaben zur Höhe des Sachschadens konnte die Bündner Polizei am Donnerstag noch nicht machen. Der Schaden sei aber hoch, zumal eine Produktionshalle total zerstört worden sei, hiess es. Ausserdem wurde Teile des Bürotrakts stark beschädigt. Menschen kamen nicht zu Schaden.

Brandursache wird ermittelt

Ebenfalls noch keine Angaben lagen am Donnerstag zur Brandursache vor. Die Brandermittlung der Kantonspolizei nahm die entsprechenden Untersuchungen auf.

Die Südspur der A13 war aus Sicherheitsgründen gesperrt worden. Sie wurde kurz vor vier Uhr nach rund vier Stunden wieder geöffnet. Die Züge von SBB und der Rhätischen Bahn auf den nahegelegenen Gleisen konnten normal verkehren.

(SDA)


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