Sieben Personen wieder aus Spital

Die Feuerwehr konnte den Brand innerhalb einer Dreiviertelstunde löschen.
Die Feuerwehr konnte den Brand innerhalb einer Dreiviertelstunde löschen. © Kapo SG
Nach einem Brand am Donnerstagabend im St.Galler Linsebühl-Quartier wurden sieben Personen ärztlich behandelt, darunter drei Kinder. Mittlerweile konnten alle das Spital wieder verlassen.

Das Feuer sei um 19.15 Uhr in einer Dachwohnung der Liegenschaft an der Linsebühlstrasse 105 ausgebrochen, sagt Hanspeter Krüsi, Mediensprecher der Kantonspolizei St.Gallen. Eine Bewohnerin habe die Flammen in ihrer Küche entdeckt und daraufhin ihren Nachbar alarmiert. 20 Personen leben im zehn Wohnungen umfassenden Haus – alle konnten das Gebäude vor dem Eintreffen der Feuerwehr selbständig verlassen.

Drei Kinder unter Verletzten

«Ein 43-jähriger Bewohner wollte beim Löschen mithelfen und erlitt leichte Verbrennungen. Mit dem Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung wurde er ins Spital gebracht», berichtet Krüsi. Laut dem Polizeisprecher waren des Weiteren drei Kinder sowie drei Feuerwehrangehörige mit erhöhten Rauchgas-Werten in ärztlicher Behandlung. Mittlerweile konnten alle Personen das Spital wieder verlassen.

Grosser Sachschaden

Kurz nach 20 Uhr waren die Löscharbeiten der Feuerwehr, die mit 70 Angehörigen ausgerückt war, beendet. Fünf Wohnungen sind nach dem Brand unbewohnbar; es wurden Notschlafstellen organisiert. Brandermittler gehen davon aus, dass der Sachschaden wegen des Feuers und des Löschwassers weit über 100’000 Franken beträgt. Die Brandursache wird untersucht.

(Video von Leserreporter David)

(lag)


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