Zika-Infos für Olympia-Besucher

Mit Hilfe von moderner Technologie wie Apps versucht Brasilien dem Zika-Viruas beizukommen. Eine mehrsprachige Version ist für die Olympischen Spiele im Sommer vorgesehen. (Archivbild)
Mit Hilfe von moderner Technologie wie Apps versucht Brasilien dem Zika-Viruas beizukommen. Eine mehrsprachige Version ist für die Olympischen Spiele im Sommer vorgesehen. (Archivbild) © KEYSTONE/AP/LEO CORREA
Die brasilianische Regierung will die Besucher der Olympischen Sommerspiele im August mit einer Handy-App über das Zika-Virus informieren.

Die bereits existierende App soll ab Mai in einer “olympischen” Fassung in sieben Sprachen erhältlich sein

Sie soll unter anderem durch die Beantwortung einfacher Fragen dabei helfen festzustellen, ob nach einem Mückenstich ein Arzt aufgesucht werden muss, wie das Gesundheitsministerium am Donnerstag mitteilte. Bereits heute ist die App in portugiesischer Sprache verfügbar.

Wegen der Gefahr einer Ansteckung mit dem Zika-Virus hatte die brasilianische Regierung schwangeren Frauen vom Besuch der Olympischen Spiele in Rio bereits abgeraten. Die Olympia-Organisatoren setzen darauf, dass die Gefahr durch die Zika-Epidemie bis zur Eröffnung der Wettkämpfe abgeflaut ist. Die Olympischen Sommerspiele finden vom 5. bis 21. August statt.

Brasilien ist besonders schwer von der Zika-Epidemie betroffen: Die Zahl der Zika-Infektionen wird dort auf 1,5 Millionen geschätzt. Das Virus steht im Verdacht, Mikrozephalie bei Babys auszulösen und gilt damit für Schwangere als besonders gefährlich.

Derzeit laufen wissenschaftliche Untersuchungen zum vermuteten Zusammenhang. Als gesichert gilt hingegen, dass das Virus die schwere Nervenkrankheit namens Guillain-Barré-Syndrom auslösen kann.

(SDA)


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