Breitbild-Rapper machen sich das frühe Bünzlitum zum Thema

Das Bünzli-Dasein hat begonnen: Darüber rappen Breitbild auf ihrem neuen Album "Breitbild" (Pressefoto).
Das Bünzli-Dasein hat begonnen: Darüber rappen Breitbild auf ihrem neuen Album "Breitbild" (Pressefoto). © Lukas Maeder
Die Bündner Hip-Hop-Gruppe Breitbild hat sich auf früheren Alben mit Philosophischem wie der Flüchtigkeit des Moments auseinandergesetzt. Das neuste Werk “Breitbild”, das morgen erscheint, beruht vor allem auf Selbsterkenntnis: Mit 30 ist man auf einmal ein Bünzli.

Allem voran dreht sich der Titel “30 isch ds neue 50” um dieses Thema. Er sei als “selbstironischer Umgang mit der eigenen Situation” zu deuten, sagt Rapper Andi Perl im Gespräch mit der sda. In dem Song geht es um junge Menschen und die plötzliche Empfindlichkeit gegenüber Lärm, das neue Gesundheitsbewusstsein und die “All night long”-Partys, die schon um 23 Uhr enden.

Unbändig geblieben sei die Freude an der Sprache und an Wortspielen, erzählt Perl, der neben der Musik auch als Autor und Dramaturg arbeitet, weiter. “Wir haben so lange an den Texten gearbeitet, sie sind die Essenz unseres Schaffens.” Sogar der ehemalige Pianist der Band amtete diesmal als Wortakrobat. Der heutige Grafiker gestaltete das Cover, auf dem das Wort “Breitbild” mal als “Triebbild”, mal als “Bildtrieb” oder als “Bierbildt” zu lesen ist.

(SDA)


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