Britische Presse wirft Prinz William Arbeitsscheu vor

Dieser offizielle Tweet des Kensington Palasts vom Montag ärgert die britische Presse. Prinz William soll lieber arbeiten als im Schnee rumtollen, lautete der Tenor (Twitter).
Dieser offizielle Tweet des Kensington Palasts vom Montag ärgert die britische Presse. Prinz William soll lieber arbeiten als im Schnee rumtollen, lautete der Tenor (Twitter). © Twitter
Offizielle Urlaubsfotos von Prinz William und seiner Familie haben in Grossbritannien ein negatives Medienecho ausgelöst. “Da wedelt er wieder dahin – Arbeitsscheuer William nimmt Familie mit zum Skifahren” titelte die Boulevardzeitung “The Sun” am Dienstag.

Das normalerweise königstreue Blatt hatte William vor wenigen Wochen bereits als “widerwilligen Royal” betitelt und vorgezählt, er habe im vergangenen Jahr lediglich 122 offizielle Termine absolviert – gegenüber 341, die seine Grossmutter Elizabeth II. wahrgenommen habe.

Die “Daily Mail” ergänzte, in seinem zivilen Beruf als Rettungshelikopter-Pilot arbeite William lediglich 80 Stunden im Monat. Die “Sun” zitierte eine ungenannte Quelle mit den Worten, William sei “kaum jemals im Dienst”.

Mehrere Medien kritisierten die Tatsache, dass William in seinen Skiferien in den französischen Alpen keinen Pressetermin angesetzt, sondern lediglich einen Agenturfotografen eingeladen habe, dessen Bilder dann vom Palast verbreitet wurden.

Der Kensington Palast hatte am Montag auf Twitter ausdrücklich betont, dass es sich bei den Ferien von William, Kate und den beiden Kleinen George und Charlotte um einen Kurzurlaub gehandelt habe.

Der Royal-Experte des Londoner “Evening Standard” kommentierte, die negative Reaktion vieler Zeitungen sei lediglich der Ausdruck ihrer Frustration darüber, dass sie nichts von dem Skiurlaub wussten: “Es ist nicht wirklich der Fehler der Royals, dass die Boulevardblätter die Information nicht hatten”, sagte Robert Jobson.

(SDA)


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