Sébastien Buemi erneut im Pech

Sébastien Buemi ist mit seinem Toyota stark ins 24-Stunden-Rennen von Le Mans gestartet
Sébastien Buemi ist mit seinem Toyota stark ins 24-Stunden-Rennen von Le Mans gestartet © KEYSTONE/AP/KAMIL ZIHNIOGLU
Sébastien Buemis Hoffnungen auf den Sieg bei den 24 Stunden von Le Mans lösen sich im wahrsten Sinne des Wortes in Rauch auf. Die Schweizer Hoffnungen ruhen nun auf Titelverteidiger Neel Jani.

Buemi lag mit seinen Kollegen Anthony Davidson und Kazuki Nakajima an zweiter Stelle vielversprechend im Rennen, als er plötzlich über Funk hörbar beunruhigt ein ungewohntes Geräusch an die Box meldete. Gleichzeitig beklagte sich Jani, der zu diesem Zeitpunkt direkt hinter Buemi herfuhr, über auslaufendes Öl bei Buemis Auto, welches seine Frontscheibe verschmutze. Buemi wurde zuerst von seiner Crew beruhigt und fuhr weiterhin schnelle Rundenzeiten, ehe er kurz vor 23:00 Uhr mit einem rauchenden Auto in die Box fuhr und in die Garage geschoben wurde. Zunächst war unklar, wie lange die Reparaturarbeiten dauern würden. Die Chancen auf den Triumph an der Sarthe reduzierten sich für den Romand aber auf ein absolutes Minimum.

In Führung lag nach knapp acht Stunden Buemis Toyota-Schwesternauto mit ex-Sauber-Pilot Kamui Kobayashi, Mike Conway und Stéphane Sarrazin. Titelverteidiger Neel Jani befand sich im Porsche zusammen mit André Lotterer und Nick Tandy mit einer guten halben Minute Rückstand noch absolut in Schlagdistanz.

Das 24-Stunden-Rennen von Le Mans, das zusammen mit dem Formel-1-GP von Monaco und dem Indy 500 in Indianapolis zu den drei bedeutendsten Autorennen der Welt zählt, dauert bis am Sonntag um 15:00 Uhr.

Vor einem Jahr triumphierte der Seeländer Jani mit seinen damaligen Teamkollegen Marc Lieb und Romain Dumas im Porsche, nachdem der führende Toyota von Sébastien Buemi drei Minuten vor Rennende stehen geblieben war.

(SDA)


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