Bulgarische Regierung aufgelöst

Der abtretende bulgarische Regierungschef Borissow im Parlament.
Der abtretende bulgarische Regierungschef Borissow im Parlament. © KEYSTONE/EPA/VASSIL DONEV
Bulgariens Parlament hat am Mittwoch den Rücktritt der Mitte-Rechts-Regierung von Ministerpräsident Boiko Borissow gebilligt. Damit steht das EU-Land vor einer neuen politischen Krise.

Weder die bisherige Regierungspartei GERB noch die Opposition wollen den Auftrag für Koalitionsverhandlungen annehmen. Damit drohen Bulgarien vorgezogene Parlamentswahlen – die dritten seit 2013.

Mit dem Rücktritt des seit 2014 amtierenden Kabinetts zog Regierungschef Borissow die Konsequenz aus der Niederlage von Regierungskandidatin Zezka Zatschewa bei der Präsidentenwahl am vergangenen Sonntag.

Zum neuen Staatschef Bulgariens wurde am 13. November der Kandidat der sozialistischen Opposition, der russlandfreundliche Ex-General Rumen Radew, gewählt.

(SDA)


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