Carla Juri spürt Solidarität eher bei Männern als bei Frauen

Zusammen mit dem deutschen Schauspieler Albrecht Abraham Schuch (l) spielt die Tessinerin Carla Juri im Film "Paula", der 2016 am Festival del film in Locarno uraufgeführt wurde (Archiv)
Zusammen mit dem deutschen Schauspieler Albrecht Abraham Schuch (l) spielt die Tessinerin Carla Juri im Film "Paula", der 2016 am Festival del film in Locarno uraufgeführt wurde (Archiv) © Keystone/EPA KEYSTONE/ALEXANDRA WEY
Nach “Feuchtgebiete” spielt die Tessiner Schauspielerin Carla Juri in “Paula” wieder eine starke junge Frau. Ob Mann oder Frau ist ihr aber egal. “Mir geht es um Menschen”, sagt sie.

Dabei stellt sie nicht in Abrede, dass Männer auch in Hollywood weiterhin das Sagen haben und dass deren Löhne höher sind als diejenigen der Frauen.

Aber man rede über die Gagen, betont die 31-Jährige in Locarno im Gespräch mit “TagesWoche Online”. “Und die Männer sind da auch durchaus solidarisch”, habe sie festgestellt. “Ein gewisses Solidaritätsdefizit” stelle sie dafür bei Frauen fest. “Es gibt sehr viel Konkurrenz unter Frauen, ganz allgemein im Leben. Wir Frauen, wir Schwestern stehen uns manchmal im Weg.”

Carla Juri spielte die Hauptrolle in David Wnendts Film “Feuchtgebiete”, der 2013 am Festival del Film in Locarno uraufgeführt wurde. In “Paula” von Christian Schwochow gibt sie die Malerin Paula Modersohn-Becker (1876-1907). Der Film erlebte am Sonntag die Weltpremiere am diesjährigen Filmfestival in Locarno. Im Dezember kommt er in die Deutschschweizer Kinos.

(SDA)


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