Champions League für Kadetten Schaffhausen wohl vorbei

Blieben in Saporoschje ohne Wirkung: die Ansprachen von Kadetten Schaffhausen Markus Baur
Blieben in Saporoschje ohne Wirkung: die Ansprachen von Kadetten Schaffhausen Markus Baur © KEYSTONE/ANTHONY ANEX
Die Handballer von Kadetten Schaffhausen haben nur noch minime Chancen, die Gruppenphase der Champions League zu überstehen. Nach dem 23:31 in Saporoschje hilft nur eine spezielle Konstellation.

Die Kadetten sind an diesem Sonntag darauf angewiesen, dass Skjern (Dä) auswärts gegen Metalurg Skopje (Maz) verliert und Baia Mare (Rum) vor heimischem Publikum gegen Elverum (No) gewinnt. Nur dann haben die Schaffhauser noch eine Chance, das Playoff um die Achtelfinal-Qualifikation zu erreichen. Allerdings müssten sie dafür am Donnerstag im Heimspiel gegen Baia Mare mit mindestens acht Toren Unterschied gewinnen und danach hoffen, dass Skjern zu Hause gegen das bereits qualifizierte Motor Saporoschje keinen Punkt holt.

Gegen die Ukrainer von Motor Saporoschje hielten die Kadetten zu Beginn gut mit. In der 24. Minute führten die Schaffhauser noch 9:8, ehe sie bis zur Pause kein Tor mehr schossen und 9:13 in Rückstand gerieten. In der zweiten Halbzeit kam der Schweizer Meister nie mehr näher als bis auf drei Treffer heran. Nach dem 15:18 (41.) kassierten die Kadetten fünf Tore in Serie zum 15:23 (46.), womit es über den Ausgang der Partie keinen Zweifel mehr gab.

Im EHF-Cup erreichte Pfadi Winterthur wie in der vergangenen Saison die Gruppenphase. Nach dem 29:25-Heimsieg setzte sich das Team von Adrian Brüngger in der dritten Runde auch auswärts gegen die polnische Equipe Azoty Pulawy durch (30:23). In der ersten Hälfte zeigte Pfadi seine beste Leistung in dieser Saison. In der 12. Minute stand es letztmals unentschieden (5:5), dann zogen die Winterthurer davon – zunächst auf 10:6 und unmittelbar nach der Pause vorentscheidend auf 18:10 (34.).

St. Otmar dagegen verpasste wie erwartet die Gruppenphase. Nach der 20:30-Niederlage im Hinspiel verloren die St. Galler mit 28:32 auch vor heimischem Publikum gegen die ausgeglichener besetzten Dänen aus Aalborg.

(SI)


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