Chefredaktor des “Schweizer Journalisten” verstärkt People-Segment

Kurt W. Zimmermann, designierter Chefredaktor des "Schweizer Journalisten", will das Blatt für Klatsch und Tratsch öffnen - allerdings nur für fundierten (Archiv).
Kurt W. Zimmermann, designierter Chefredaktor des "Schweizer Journalisten", will das Blatt für Klatsch und Tratsch öffnen - allerdings nur für fundierten (Archiv). © /KEYSTONE/DOMINIC STEINMANN
Kurt W. Zimmermann, designierter interimistischer Chefredaktor des “Schweizer Journalisten”, erwägt, im Blatt die People-Berichterstattung auszubauen. Keine reine Gerüchteküche, sagt er, aber fundierte Ondits. “Unsere Branche ist hochgradig tratsch-orientiert”.

Das Blatt sei ansonsten gut aufgestellt und benötige keine Konzeptänderung, sagte Zimmermann dem Portal persönlich.com. “Ich trete nicht als der grosse Zeitschriftenrevolutionär an”. Ob er, wie vereinbart, das Fachblatt nur vorübergehend leitet, lässt er offen. “Ich mach das jetzt mal für ein Jahr. Danach schauen wir weiter”, sagt er.

Auf die Frage, ob er den Einstieg von “Weltwoche”-Redaktor Roger Köppel in die Politik eine gute Entwicklung finde, erinnerte Zimmermann daran, dass Journalisten in der Politik eine “uralte Tradition” hätten. Als Beispiele nannte er AZ-Chefredaktor Helmut Hubacher, NZZ-Inlandchef Kurt Müller und “Ostschweiz”-Chefredaktor Edgar Oehler – alle zu ihrer Zeit auch Parlamentarier.

(SDA)


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