Sanders entlässt hunderte Wahlkampfhelfer

Trotz geringer Chancen auf die Nomination bleibt er im Rennen: Der demokratische Präsidentschaftsanwärter Bernie Sanders will sich ganz auf die Vorwahlen in Kalifornien konzentrieren und entlässt deshalb alle Wahlhelfer in den übrigen Staaten.
Trotz geringer Chancen auf die Nomination bleibt er im Rennen: Der demokratische Präsidentschaftsanwärter Bernie Sanders will sich ganz auf die Vorwahlen in Kalifornien konzentrieren und entlässt deshalb alle Wahlhelfer in den übrigen Staaten. © KEYSTONE/AP/MICHAEL CONROY
Der demokratische US-Präsidentschaftsbewerber Bernie Sanders hat die Entlassung von Hunderten Wahlkampfhelfern angekündigt. Er wolle sich ganz auf die Vorwahl in Kalifornien Anfang Juni konzentrieren, zitierte die “New York Times” den Senator am Mittwoch.

In den anderen Bundesstaaten benötige er keine Mitarbeiter mehr, sagte er. Er wolle aber nicht aus dem Rennen um die Präsidentschaftskandidatur aussteigen. Sanders liegt klar hinter seiner Rivalin Hillary Clinton. Der früheren Aussenministerin ist die Nominierung für die Präsidentenwahl im November nach ihren jüngsten Vorwahl-Siegen kaum noch zu nehmen.

Bis zum Nominierungs-Parteitag im Sommer stehen noch ein gutes Dutzend Abstimmungen an. Fast die Hälfte der noch nicht vergebenen Delegiertenstimmen können dabei allein im bevölkerungsreichsten US-Bundesstaat Kalifornien geholt werden.

(SDA)


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