Colin Firth trauert der Jugend nach: “Wir haben uns mehr berührt”

Colin Firth und das Handy: "Wir haben fast vergessen, wie das ist, nicht immer in die Tasche zu greifen, um irgendetwas zu checken." (Archivbild)
Colin Firth und das Handy: "Wir haben fast vergessen, wie das ist, nicht immer in die Tasche zu greifen, um irgendetwas zu checken." (Archivbild) © Keystone/AP/JOEL RYAN
Der britische Schauspieler Colin Firth (“The King’s Speech”) trauert seiner handylosen Jugend nach: “Wir haben uns mehr gegenseitig berührt, wir hatten mehr Kontakt von Angesicht zu Angesicht.”

“Wir haben fast vergessen, wie das ist, nicht immer in die Tasche zu greifen, um irgendetwas zu checken”, sagte der 55-Jährige im Interview mit der Deutschen Presse-Agentur. “Die Technik ist grossartig. Wir müssen uns nur entscheiden, ob wir uns von der Aussenwelt komplett wegführen lassen wollen. Dann müssen wir sie hinterfragen”, sagte er.

In seinem neuen Film “Genius” spielt Firth den Verlagslektor Maxwell Perkins, der zu vielen Autoren ein enges Verhältnis hatte, unter anderem zu Thomas Wolfe. Der Film spielt in den 1920er Jahren, der Oscar-Preisträger sieht Parallelen zur Gegenwart: “Sie haben sich Telegramme geschickt, die kurz waren – und manchmal urkomisch und aggressiv. Da denkt man sofort: Das ist doch eine Textnachricht!”

(SDA)


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