CPH übernimmt chinesisches Chemieunternehmen Alsio

Frische Papierrollen in der Papier-Fabrik der Chemie+Papier Holding in Perlen im Kanton Luzern: Neben Papier stellt die Gruppe auch Chemieprodukte her. Dieser Bereich wurde nun mit einem Zukauf in China vergrössert.
Frische Papierrollen in der Papier-Fabrik der Chemie+Papier Holding in Perlen im Kanton Luzern: Neben Papier stellt die Gruppe auch Chemieprodukte her. Dieser Bereich wurde nun mit einem Zukauf in China vergrössert. © KEYSTONE/URS FLUEELER
Die Luzerner Industriegruppe Chemie + Papier Holding (CPH) expandiert in China: Ihre Tochtergesellschaft, das Chemieunternehmen Zeochem mit Sitz im zürcherischen Uetikon, übernimmt 80 Prozent der Aktien an der chinesischen Firma Jiangsu Alsio Technology.

Über den Kaufpreis haben die beiden Parteien Stillschweigen vereinbart, wie es in einer Mitteilung von CPH vom Mittwoch heisst. Es heisst lediglich, dass Alsio 2014 einen Umsatz von rund 16 Millionen Franken erwirtschaftete und 114 Mitarbeiter beschäftigte.

Sowohl Zeochem als auch Jiangsu Alsio Technology stellen sogenannte Molekularsiebe her. Mit diesen können Moleküle verschiedener Grösse getrennt werden.

Die CPH-Gruppe produziert neben Chemieprodukten auch Zeitungsdruck- und Magazinpapier sowie Verpackungen für die Pharmaindustrie. Der Geschäftsbereich Papier ist der grösste. Die CPH will nun aber ausserhalb des Papiergeschäfts wachsen, wie aus der Mitteilung hervorgeht.

Zudem will sich die Industriegruppe in den Wachstumsregionen stärker aufstellen. Dadurch soll auch die Abhängigkeit vom Schweizer Franken reduziert werden. Auf diesem Weg sei der Kauf von Alsio ein weiterer wichtiger Schritt, wird CPH-Chef Peter Schildknecht in der Mitteilung zitiert.

Die Übernahme soll Anfang 2016 abgeschlossen werden. Die chinesische Firma wird in die Zeochem-Gruppe integriert und künftig unter der Marke Zeochem auftreten.

(SDA)


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