CVP mit Stimmfreigabe

Die Delegierten der CVP müssen bald den Kandidat für die Regierungsratswahlen 2016 bestimmen.
Die Delegierten der CVP müssen bald den Kandidat für die Regierungsratswahlen 2016 bestimmen. © Archivbild: KEYSTONE/Ennio Leanza
Weder für Rechsteiner noch Müller: Die St.Galler CVP verzichtet auf eine Empfehlung für den zweiten Durchgang der Ständeratswahlen. Die Findungskommission schlägt Bruno Damann als Regierungsratskandidaten vor. 

Die St.Galler CVP hat bei den Ständeratswahlen am vergangenen Sonntag eine böse Schlappe einstecken müssen. Ihr Kandidat, Thomas Ammann, schaffte nur Rang 5, blieb gar hinter Yvonne Gilli von den Grünen. Kein Wunder hat die Partei darauf verzichtet, im zweiten Wahlgang nochmals gegen Paul Rechsteiner (SP) und Thomas Müller (SVP)  anzutreten. Gestern haben die Delegierten in Degersheim nun beschlossen, auch keine Wahlempfehlung abzugeben, wie das St.Galler Tagblatt berichtet.

Gemäss Zeitungsbericht wurde zudem “ein wichtiger Vorentscheid” mit Blick auf die Regierungsratswahlen (28.Februar 2016) gefällt. Die Findungskommission schlägt Bruno Damann, Arzt und Kantonsrat aus Gossau, vor – er sei der “Wunschkandidat”. Die Nomination durch die Kreispartei erfolgt heute.

(red)


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