“Berlin hat keine moderne Architektur”

Architekt Daniel Libeskind, hier in der Ausstellung "Architektur 14" in der Zürcher Maag Halle am Freitag, 24. Oktober 2014, hält wenig von den Berliner Städtebauern (Archiv)
Architekt Daniel Libeskind, hier in der Ausstellung "Architektur 14" in der Zürcher Maag Halle am Freitag, 24. Oktober 2014, hält wenig von den Berliner Städtebauern (Archiv) © /KEYSTONE/WALTER BIERI
Der US-amerikanische Star-Architekt Daniel Libeskind hat für die moderne Architektur Berlins wenig übrig. “Ich würde sie nicht mal als moderne Architektur bezeichnen”, sagte der 69-Jährige der Deutschen Presse-Agentur in New York.

Die strengen Baubestimmungen führten dazu, dass vieles “einfach aus Gewohnheit” gemacht werde.

Als Beispiel nannte Libeskind den Potsdamer Platz: “Er ist eine Simulation, als ginge man durch eine Virtual Reality in 3D. Er wurde mit einem Computer entwickelt und aus einem Computer gebaut. Er hat nicht die Temperatur, das Adrenalin und die Lebenskraft Berlins.” Berlin müsse mehr Mut und Risiko wagen, damit sich die Stadt nicht mehr anfühle wie “irgendein Vorort von Texas”.

(SDA)


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