Daniel Radcliffe wäre gerne mal ein James-Bond-Bösewicht

Daniel Radcliffe - hier am Zurich Film Festival - findet, er wäre als Film-Held nicht glaubwürdig. Als Bond-Bösewicht sähe er sich schon eher. (Archivbild)
Daniel Radcliffe - hier am Zurich Film Festival - findet, er wäre als Film-Held nicht glaubwürdig. Als Bond-Bösewicht sähe er sich schon eher. (Archivbild) © KEYSTONE/MANUEL LOPEZ
«Harry Potter»-Darsteller Daniel Radcliffe könnte sich vorstellen, einen Bond-Bösewicht zu spielen. «Ich glaube, ich wäre als Bond eher ungeeignet», sagt der 1,65 m kleine Schauspieler. «Ein James-Bond-Bösewicht, das wäre dagegen klasse!»

Er sei «nie ein riesiger Bond-Fan» gewesen, sagte der 27-Jährige der Deutschen Presse-Agentur. Aber er finde es grossartig, wie Daniel Craig ihn spiele, meinte er diplomatisch. Er selbst bevorzugt eher ungewöhnliche Rollen. In seinem aktuellen Streifen «Swiss Army Man» (Deutschschweizer Kinostart 27.10.) spielt er eine Leiche, die so vielfältig einsetzbar ist wie ein Schweizer Armee-Messer – daher der Filmtitel.

Eine ähnlich schräge Wunschrolle hat er in seinem Lieblingsroman «Der Meister und Margerita» des russischen Schriftstellers Michail Bulgakow gefunden: «Darin gibt es eine grosse, schwarze Katze, die Wodka trinkt und mit einer Pistole schiesst. Die würde ich liebend gern spielen oder ihr wenigstens meine Stimme leihen.»

(SDA)


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