Darauf muss Meghan jetzt verzichten

Von René Rödiger
Seit Samstag ein Ehepaar: Prinz Harry und Meghan Markle.
Seit Samstag ein Ehepaar: Prinz Harry und Meghan Markle. © Dominic Lipinski/Getty Images
Meghan Markle hat ihren Prinzen gefunden und ist nun Herzogin. Ein perfektes Leben? Nicht unbedingt. Sie muss ihr Leben sehr einschränken. Hier einige Beispiele.

1. Keine Selfies

Es gibt keine Selfies mit Mitglieder der Royal Family. Meghan hat diese Regel schon früh aufgenommen. Als sie zusammen mit Harry in Nottingham unterwegs war, sagte sie einem Pärchen, dass ein Foto mit ihr machen wollte: «Wir dürfen keine Selfies machen.» Der Grund: Royals soll man ins Gesicht schauen und nicht den Rücken kehren.

2. Kein Social Media

Im Januar hat Meghan alle ihre Accounts gelöscht. Facebook, Twitter und Instagram. Mitteilungen oder Bilder der Royals gibt es nur über offizielle Kanäle des Kensington Palasts.

3. Nagellack

Farbige Nägel? Fehlanzeige! Für alle Royals gilt, dass sie nur Nagellack in Nude- und Babyrosa-Tönen tragen dürfen. Der Dress Code verbietet andere Farben.

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4. Strümpfe

Auch hier gilt: Nur Strumpfhosen in Nude-Tönen. Dafür muss sie immer Strumpfhosen in der Öffentlichkeit tragen. Nackte Beine gibt es bei den Royals nicht.

5. Keine Autogramme

Vielleicht ist man als Promi ja ganz froh, wenn man den Fans sagen kann, dass man kein Autogramm geben darf. Für Mitglieder der königlichen Familie sind Autogramme strikt verboten. Die Gründe: Angst vor Fälschungen und Sicherheitsbedenken.

6. Keine Karriere

Meghan musste ihre Schauspielkarriere aufgeben. Das gehört sich für Mitglieder der Königsfamilie nicht. Immerhin weiss die Queen, dass Meghan eine ziemlich gute Schauspielerin war, Harry hat der ganzen Familie vor der Hochzeit Szenen aus der TV-Serie «Suits» gezeigt.

7. Ständige Begleitung

Ok, das ist ziemlich offensichtlich. Aber Meghan Markle kann das Haus (den Palast) nie mehr ohne Bodyguards verlassen.

8. Keine Schalentiere

Royals müssen immer gut aussehen. Dazu gehört auch, dass sie sich keine Lebensmittelvergiftung holen sollen. Den Mitgliedern der königlichen Familie ist es deshalb verboten, Krustentiere wie Crevetten oder Krebse zu essen. Sie dürfen ausserdem kein rohes Fleisch, keine Spaghetti oder scharfes Essen zu sich nehmen.

9. Keine Politik

Die Royals mischen sich nicht in die Politik ein. Früher hat sich Meghan mit ihrer Meinung nie zurück gehalten, so hat sie zum Beispiel im US-Wahlkampf Hillary Clinton unterstützt. Ausserdem hat sie sich gegen den Brexit ausgesprochen. Diese Zeiten sind jetzt vorbei.

10. Kein Wahlrecht

Meghan wird eine Bürgerin Grossbritanniens. Aber: Grossbritannien ist eine konstitutionelle Monarchie. Die Macht der Königsfamilie ist also durch eine Verfassung eingeschränkt und es gehört zum guten Ton, dass sie auch nicht wählt oder abstimmt. Wirklich verboten wäre es aber nicht. Das Parlament schreibt: «Auch wenn es vom Gesetz her erlaubt ist, wird es als verfassungswidrig aufgefasst, wenn jemand von der Königsfamilie wählen würde.»

11. Die Beine werden nicht gekreuzt

Für alle in der Königsfamilie gibt es eine «richtige» Art, wie man sich setzen darf. Bei den Frauen müssen die Beine und Knie immer zusammen bleiben. Einzig bei den Knöcheln darf man die Beine kreuzen. Beliebt ist die Pose mit den leicht abgeschrägten Beinen.

Chris Jackson/Getty Images


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