Das Duell der Titanen

Australien will den dritten WM-Titel.
Australien will den dritten WM-Titel. © EPA/DAVE HUNT
Heute (17 Uhr) duellieren sich Neuseeland und Australien um den Rugby-WM-Titel. Auch in St.Gallen ist man gespannt auf das Traumfinale.

In unseren Breitengraden gehört Rugby (noch) zu den Randsportarten. Weltweit wächst aber keine Sportart schneller. Mit mit rund vier Milliarden TV-Zuschauern zählt die Rugby-WM nach Olympia, Fussball-WM und Tour de France schon jetzt zu den grössten Sportanlässen überhaupt.

Heute geht in England das Weltturnier zu Ende. Im Final kommt es zum erhofften Duell der zweimaligen Titelträger Australien und Neuseeland. Die Erzfeinde treffen das erste Mal in einem WM-Final aufeinander.

Auch in einem St.Galler Pub werden harte Männer die Augen nicht von den Bildschirmen nehmen können. Mit dabei ist Dominik Chiavi von den Bishops St.Gallen. Den hiesigen Rugbyverein gibt es bereits seit 25 Jahren. Dank der WM ist die Sportart bekannter geworden. “Dennoch ist man als Rugby-Spieler immer noch ein Exot”, sagt Chiavi. Häufig werde die Sportart mit American Football verwechselt. “Wir sind die ohne Helm und Schutzausrüstung”, stellt er klar.

Rugby gilt als harter, aber fairer Sport. Auf dem Feld schenke man sich nichts, nach dem Spiel trinke man freundschaftlich ein Bier mit dem Gegner. Auch gebe es keine sinnlosen Diskussionen mit dem Schiedsrichter wie im Fussball. “Der Referee ist eine Respektspersonen, nur der Captain redet mit ihm”, sagt Chiavi.

Beim heutigen Endspiel erwartet er ein hart umkämpftes Spiel – mit dem besseren Ende für die All Blacks, also die Neuseeländer.

(red)

Einstimmen auf das Finale

Beeindruckend: Mit dem rituellen Tanz Haka stimmen sich die All Blacks auf die Spiele ein.

 

Highlights aus dem Halbfinal Südafrika und Neuseeland


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