Das Milchkästli ist für Päckli immer noch sicher

Die Post stellt jeden Tag rund 500'000 Pakete zu. (Symbolbild)
Die Post stellt jeden Tag rund 500'000 Pakete zu. (Symbolbild) © KEYSTONE/Gaëtan Bally
Nachdem in Uzwil ein dreister Dieb ein Zalando-Päckli gestohlen hat, prüft die Schweizerische Post den Fall genau. Die Päcklipost sei jedoch sehr sicher.

«In der Schweiz stellen wir jeden Tag fast eine halbe Million Päckli zu, dass dabei eines verschwindet, ist ein Einzelfall», sagt Oliver Flüeler, Mediensprecher der Post. Man prüfe den Vorfall von Uzwil ganz genau. Einer Uzwilerin wurde ein Zalando-Päckli vor ihren Haus gestohlen, schrieb «20 Minuten». Dabei wurde der Dieb von einer Kamera gefilmt.

Post will den Fall genau prüfen

Die Betroffene kritisierte die Zustellpraktik der Post. Sie habe gewünscht, dass der Pöstler das Paket erst nach dem Wochenende zustelle – was dieser aber nicht getan hat. Sie verlangt von der Post, dass diese für den entstandenen Sachschaden aufkommt. Flüeler hat Kenntnis davon: «Wir werden den Fall ganz genau prüfen. Wenn wir einen Fehler bei der Zustellung gemacht haben, stehen wir auf jeden Fall gerade dafür.»

«Auch ein Tresor als Briefkasten würde aufgebrochen»

Pöstler dürfen Pakete nicht einfach vor dem Hauseingang abladen, sofern dies nicht mit dem Kunden abgesprochen sei. Ins Milchkästli dürfen die Pöstler die Päckli jedoch legen, sofern es reinpasst: «Wir haben in der Schweiz sehr gute Verhältnisse mit den Milchkästen. Aber auch dort können Diebe hinkommen. Im Endeffekt könnte man einen Tresor als Briefkasten hinstellen und dieser würde aufgebrochen, wenn das jemand will.» Sobald die Lieferung im Briefkasten ist, oder im Milchkästli, gilt das Postgut als zugestellt.

Allgemein rät er den Postkunden, sich online zu registrieren. So können Kunden das Zustelldatum und den Zustellort individuell anpassen.

Sind bei euch schon einmal Päckli weggekommen? Hinterlasst uns einen Kommentar.

(rar)


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