Das sind die grössten Diätlügen

Diese Diättricks sind nur Mythen.
Diese Diättricks sind nur Mythen. © iStock
Keine Kohlenhydrate, «Friss die Hälfte» oder ohne Znacht ins Bett: Im Frühling erwarten uns wieder zahlreiche Diättricks, die uns dabei helfen sollen, das Idealgewicht zu erreichen. Wir sagen dir, auf welche Ratschläge du getrost verzichten kannst.

In Zusammenarbeit mit:

Stilpalast

Verzicht aufs Frühstück hält schlank

Du denkst, die beste Möglichkeit, um das Gewicht zu halten beziehungsweise zu senken, sei der Verzicht auf das Frühstück? Da liegst du leider falsch. Eine fünfjährige US-Studie mit über 2000 Jugendlichen zeigte, dass die Frühstücksesser durchschnittlich zwei bis drei Kilogramm weniger auf die Waage brachten. Mit dem Frühstücksverzicht tut man seiner Figur also nichts Gutes. Erstens kommt der Stoffwechsel nicht richtig in Schwung und zweitens drohen Heisshunger-Attacken um die Mittagszeit, bei denen mehr gegessen wird, als man mit dem Frühstücksverzicht Kalorien eingespart hat.

iStock

iStock

Viele kleine Mahlzeiten sind besser als drei

Bislang konnte keine Studie diese These belegen. Es kommt immer auf die gesamte Anzahl von Kalorien an, die man täglich zu sich nimmt – ob in drei oder fünf Mahlzeiten, ist völlig egal.

iStock

iStock

Verzicht auf Zucker ist bei einer Diät ein Muss

Selbst bei einer Diät sind Süsses und das deftige Lieblingsessen in Massen erlaubt. Verbietest du nämlich deinem Körper während der Gewichtsabnahme jegliche geliebten Lebensmittel, dann wirst du umso schneller die Diät abbrechen oder womöglich sogar Heisshunger-Attacken haben. Der Jojo-Effekt lässt grüssen. Besser ist es also, ab und zu mal ein oder zwei Stück Schokolade zu essen und sich einmal in der Woche eine Portion seiner Lieblingsspeise zu gönnen.

iStock

iStock

Light-Produkte machen leicht

Stimmt nicht. Diese Produkte haben zwar weniger Kalorien. Sie sättigen dafür aber auch schlechter, sodass du mehr davon essen musst, um nicht mehr hungrig zu sein.

iStock

iStock

Nur Fett macht fett

Absoluter Fettverzicht ist tödlich. Der Körper benötigt Fettsäuren für den Stoffwechsel. Bekommt man zu wenig Fett, gibt es ausserdem Gallenprobleme. Gemäss Ernährungsexperten sollten mindestens 20 Prozent der Gesamtenergiezufuhr pro Tag Fett sein.

iStock

iStock

Brot und Nudeln machen dick

Brot, Reis und Nudeln werden von Low-Carb-Fans regelrecht als Dickmacher verschrien. Dabei sind sie im Rahmen einer ausgewogenen Ernährung ein unverzichtbarer Bestandteil. Besonders Vollkornprodukte sind reich an wertvollen Mineralstoffen und Spurenelementen sowie sättigenden Ballaststoffen. Deshalb kannst du dir sehr gut jeden Tag zwei bis drei Scheiben Vollkornbrot sowie eine kleine Portion Nudeln, Reis und Kartoffeln gönnen. Zurückhaltung ist lediglich bei Kohlenhydraten in Süssigkeiten, Pizza oder Chips angebracht.

iStock

iStock

Ananas verhindert die Fettverwertung

Das ist lediglich ein Mythos. Es gibt diese Enzyme in vielen Südfrüchten, unter anderem auch in der Papaya. Doch im Magen werden diese Stoffe inaktiviert und können im Darm die Fettverwertung nicht verhindern.

iStock

iStock

Eiweiss lässt die Pfunde schmelzen

Eiweisse sättigen besser als Kohlenhydrate. Trotzdem sollte man nicht zu viel Eiweiss zu sich nehmen, weil das die Nieren überfordern und gesundheitliche Schäden bewirken kann.

iStock

iStock

Kaltes Wasser vor dem Essen hält schlank

Der Körper verbrennt zwar dabei Kalorien, weil er das Wasser erwärmen muss. Leider verbraucht er für einen Liter Eiswasser jedoch nur 30 bis 35 Kalorien.

iStock

iStock

Wer ab 18 Uhr nichts mehr isst, bleibt schlank

Es kommt auf die Energiebilanz des ganzen Tages an. Wer tagsüber kräftig Kalorien reinbuttert, wird nicht schlank bleiben, auch wenn er ab 18 Uhr nichts mehr isst. Abends zu empfehlen sind indes leichte, eiweissreichere Mahlzeiten, weil sie uns besser schlafen lassen und die Fettverbrennung verstärkt anregen.

iStock

iStock

Mit Sport darf man so viel essen, wie man will

Sport ist zwar ein sehr gutes Mittel, um Kalorien zu verbrennen. Leider sind es aber nicht so viele, wie man oft denkt. Eine halbe Stunde Joggen zum Beispiel schafft nur Platz für einen Schokoriegel.

iStock

iStock

Trennkost lässt die Pfunde schmelzen

Diverse wissenschaftliche Studien bewerten die Theorie als «wissenschaftlich nicht haltbar». Ausschlaggebend sei nicht, ob man das Eiweiss und die Kohlenhydrate getrennt voneinander zu sich nehme, sondern die Gesamtenergiemenge. Dass einige mit Trennkost erfolgreich abnehmen, sei lediglich auf die Tatsache zurückführen, dass bei dieser Diät reichlich Gemüse und Obst verzehrt werde.

iStock

iStock

FdH ist die einfachste Abnehmmethode

FdH bedeutet «Friss die Hälfte». Tatsächlich verliert man mit dieser Methode zu Anfangs auch einige Pfunde, schliesslich wird dem Körper ja auch nur die Hälfte von Kalorien zugeführt. Auf Dauer ist diese Methode aber nicht zu empfehlen, weil nicht nur die Kalorien-, sondern auch die Mineral- und Vitaminzufuhr halbiert wird. Deshalb empfehlen Ernährungswissenschaftler die FdH-Methode nur für Kalorien- und Fettbomben. Bei ballaststoffreichen Lebensmitteln wie Obst, Gemüse und Vollkorn gilt: FdD (Friss das Doppelte)!

iStock

iStock

Schlank und rank dank Fastenkuren

Beim Fasten steht nicht der Gewichtsverlust im Vordergrund, sondern die Entlastung des Verdauungssystems und der Abbau von Stoffwechsel-Endprodukten. Auch wenn die Waage rasch weniger Kilos anzeigt, ist das Fasten für eine dauerhafte Diät beziehungsweise Gewichtsabnahme nicht geeignet, sondern nur als Einstieg für eine gesündere Lebens- und Ernährungsweise. Wird nach dem Fasten nach den althergebrachten Essensgewohnheiten gefuttert, sind die Pfunde schnell wieder drauf.

iStock

iStock

Bürstenmassage baut Fettpölsterchen ab

Das ist vielleicht gut für die Durchblutung, baut aber leider kein Fett ab. Immerhin wird dadurch die Haut straffer.

iStock

iStock

Hier erfährst du ausserdem, wie du im Alltag, ganz ohne regelmässiges Workout, Kalorien verbrennen kannst.


Newsletter abonnieren
0Kommentare
noch 1000 Zeichen