Das sind die Topverdiener im Musikbusiness

«Queen Bee» schlägt alle.
«Queen Bee» schlägt alle. © Kevork Djansezian/Getty Images
Billboard hat die jährliche Liste der Topverdiener veröffentlicht. Besonders spannend: Wie unglaublich wenig alle mit Streaming und Albumverkäufen verdienen.

Beyoncé ist die Königin. Unbestritten. Auch in Hinblick auf die Einnahmen. Laut Billboard verdiente sie 2016 mit über 60 Millionen Dollar rund 20 Millionen mehr, als die zweitplatzierten Guns N’Roses.

Diese 9 Fakten lernen wir aus der Billboard-Liste:

1. In den Top-20 der Topverdiener hat es nur gerade fünf Frauen, das Musikbusiness ist noch immer eine Männerdomäne.

2. Drake ist der Streaming-König. Mit 18,1 Millionen Dollar verdient er in diesem Bereich als einziger einen Zweistelligen Millionen-Betrag.

3. Nur auf Tour wird man reich. Konzerte sind die Haupteinnahmequelle aller Künstlerinnen und Künstler.

4. Oldies sind Goldies. Bruce Springsteen, Billy Joel, Paul McCartney oder auch Barbra Streisand zeigen: Auch im Alter kann man noch kräftig absahnen.

5. Die Musikwelt ist vielfältig. Mit Beyoncé, Guns N’Roses, Bruce Springsteen, Adele oder Coldplay sind gleich mehrere komplett unterschiedliche Musikstile in den Top-10 vertreten.

6. Country kommt immer an. Zumindest sind Country-Sänger in den Top-50 stark vertreten.

7. Ein Hit bringt Kohle. Rund 12 Prozent mehr Geld wurde mit Tantiemen gemacht.

8. Wer oben ist, kann mehr verlangen. Laut Billboard fordern die Top-Stars von den Streamingdiensten 25-50 Prozent mehr Abgaben.

9. Wo ist Taylor Swift? 2011, 2013 und 2015 war sie die Nummer 1 bei Billboard. Weil sie 2016 nicht auf Tour war, schaffte sie nicht mal den Sprung in die Top-50.

Die Liste der 50 Topverdiener gibt es in unserer Galerie.

(red.)


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