Das Toggenburg hat eine neue Bierprinzessin

Die neue Bierprinzessin Manuela Lusti feiert ihren Sieg
Die neue Bierprinzessin Manuela Lusti feiert ihren Sieg © FM1Today/Stefanie Rohner
Acht Frauen, eine Krone und YB-Fans, welcher eine Kandidatin unterstützte. Die Wahl der Toggenburger Bierprinzessin war stimmungsvoll, das Bier floss in rauen Mengen und die Brauerei St.Johann hat eine neue Prinzessin gefunden: Manuela Lusti aus Ennetbühl.


Der Saal in der Brauerei St.Johann in Neu St.Johann ist voll. Eltern und Freunde der Kandidatinnen sind da. Und all jene, die es sich nicht entgehen lassen wollen, einen geselligen Abend mit einer Bierprinzessinen-Wahl zu erleben.

Reichlich Bier und gute Stimmung

Corinne Strässle, Selina Oes, Irina Busch, Andrea Fischlin und Corinne Kreis, Fabiana Ziliani, Sophie Wirth und Manuela Lusti kämpften um die Krone. Nur eine konnte die abtretende Bierprinzessin, Michelle Porchet, ablösen. Die Kandidatinnen stellten sich der Reihe nach vor, danach massen sie sich in einem Quiz. Ihr Wissen punkto Toggenburg, der Brauerei St.Johann und Bier wurde auf die Probe gestellt. Schon zu Beginn des Wahlabends war die Stimmung im Publikum gut. Bier wurde reichlich ausgeschenkt, die Besucher fieberten aktiv mit.

16 YB-Fans für Sophie

Mit 6540 Stimmen im Online-Voting hatte Sophie Wirth aus Frauenfeld einen klaren Vorsprung. Zu den vielen Stimmen kam sie, weil YB-Fans aus Bern für sie geworben hatte und sie auch am Wahlabend unterstützte. 16 Männer des Fanclubs waren anwesend. Wann immer Sophie auf die Bühne trat, johlten die Männer und sorgten für Stimmung. «Verlieren ist keine Option. Wir wollen sie gewinnen sehen», sagt ein Fan.

«Sie wollten uns mit Bier bestechen»

Doch am Wahlabend zählten nicht die bereits erhaltenen Stimmen. Die Kandidatinnen erhielten 10 bis 3 Punkte, je nachdem auf welcher Position sie im Online-Voting lagen. Die Punkte des Publikumvotings waren schliesslich ausschlaggebend. Dort erhielt die Kandidatin mit den meisten Stimmen 20 Punkte, alle anderen immer zwei weniger. «Einige der YB-Fans wollten uns mit Bier bestechen, damit wir für Sophie stimmen», sagt ein Besucher lachend. Nachdem alle Kandidatinnen mit einem Wahlspruch zu überzeugen versuchten, stimmte das Publikum ab.

Die Hoffnung der YB-Fans

Dann war es soweit. Die Stimmen waren ausgezählt und es war an der Zeit, die neue Bierprinzessin zu küren. Fünf der acht Frauen erhielten den vierten Platz, darunter Corinne Strässle, Selina Oes, Irina Busch, Andrea Fischlin und Corinne Kreis. Fabiana Ziliani konnte sich den dritten Platz ergattern. Nun waren also nur noch Sophie Wirth und Manuela Lusti übrig. Die YB-Fans durften weiter hoffen.

Doch sie wurden enttäuscht. Die neue Toggenburger Bierprinzessin ist Manuela Lusti, die einzige Kandidatin aus dem Toggenburg. «Ich freue mich, die Brauerei in den nächsten zwei Jahren zu vertreten und dabei neue Leute kennenzulernen. Aber ich fühle mich immer noch wie vor der Wahl. Wahrscheinlich wird es mir morgen dann richtig bewusst», sagt Lusti.

«Nüchtern betrachtet ist es okay»

Ihr wird von allen Seiten gratuliert, auch die YB-Fans applaudieren, schlechte Verlierer sind sie nicht. «Nüchtern betrachtet ist es okay, dass eine Einheimische gewonnen hat. Natürlich ist es schade, dass Sophie mit so vielen Stimmen im Vorfeld nicht gewonnen hat, aber es war ein toller Abend mit einer guten Truppe», sagt Tom aus dem Fanclub. Manuela Lusti konnte sich nun feiern lassen und mit ihrer Familie mit einem kühlen Bier anstossen.

(str)


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