Deutsche Bank hat reiche Schweizer im Visier

Die Schweiz ist einer der "Schlüsselmärkte", in denen die Deutsche Bank ihr Vermögensverwaltungsgeschäft ausbauen will.
Die Schweiz ist einer der "Schlüsselmärkte", in denen die Deutsche Bank ihr Vermögensverwaltungsgeschäft ausbauen will. © KEYSTONE/AP/MICHAEL PROBST
Die Deutsche Bank stärkt ihr Geschäft mit vermögenden Privatkunden und Familien in der Schweiz. Sie schafft dazu per 1. September die neue Marktregion «Switzerland Domestic».

Ziel der Neuorganisation ist laut einer Mitteilung vom Freitag, die führende internationale Bank für Schweizer Führungskräfte, Unternehmer sowie ein führender Anbieter von Dienstleistungen für Multi Family Offices und Finanzintermediäre zu werden. Multi Family Offices sind Unternehmen, die Investitionen und Trusts für mehrere wohlhabende Familien verwalten.

Als Leiter der neuen Marktregion «Switzerland Domestic» hat die Bank Paul Arni ernannt. Er wird in Zürich stationiert sein. Arni war zuvor für die Schweizer Banken Julius Bär, Credit Suisse und UBS tätig.

Im März hatte die Deutsche Bank angekündigt, ihr hiesiges Vermögensverwaltungsgeschäft in den internationalen Finanzzentren Zürich und Genf zu stärken. Im Zuge dessen schloss das Institut die Niederlassung in Lugano. Die Schweiz sei einer der «Schlüsselmärkte», in denen die Bank ihr Vermögensverwaltungsgeschäft ausbauen möchte, hiess es damals.

Die Deutsche Bank ist seit 1980 in der Schweiz tätig und beschäftigt zurzeit rund 700 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Die Schweiz ist Zentrum des Geschäfts mit Vermögenskunden für die Region EMEA (Europa, Naher Osten und Afrika). Auch ein Teil der Kunden aus Lateinamerika und Asien wird von hier aus betreut.

(SDA)


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