Depardieus bekundet einmal mehr seine Bewunderung für Putin

Gérard Depardieu (Mitte) an der Berlinale: "Ich fühle mich als Russe"
Gérard Depardieu (Mitte) an der Berlinale: "Ich fühle mich als Russe" © KEYSTONE/AP/AXEL SCHMIDT
Schauspieler Gérard Depardieu hat Russland eine Liebeserklärung gemacht. “Also diese russische Romanze ist keine Romanze. Sondern es ist eine Liebe”, sagte der 67-Jährige am Freitag an der Berlinale. Er fühle sich sehr russisch, selbst im Ausland.

Depardieu sagte auch, er wolle jetzt keine Politik machen, damit habe er nichts zu tun. “Aber es stimmt, dass ich Wladimir Putin sehr bewundere und das, was er tut.”

Depardieu hatte Frankreich 2013 in einem Steuerstreit den Rücken gekehrt und einen russischen Pass erhalten. Wegen seiner Nähe zu Präsident Putin war er auch bei ukrainischen Behörden in Ungnade geraten. Depardieu sagte, es gebe in Russland Leute, die gegen ihn seien. Sie seien dagegen, mit welcher Leichtigkeit Putin einen Pass vergebe.

Am Berliner Filmfestival stellte Depardieu diesmal zwei Filme vor – “The End” und am Freitag nun “Saint Amour”, ein Roadmovie durch die Weingebiete Frankreichs. Depardieu spielt einen Landwirt, der seinen Sohn überreden will, den Familienbetrieb zu übernehmen.

Sie hätten die Rolle für Depardieu geschrieben, sagte Benoît Delépine, einer der beiden Regisseure. Depardieu habe häufiger mal den Landwirt gespielt. “Das passt ja auch zu seiner Statur.”

(SDA)


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