Der böse Hund aus Sevelen

Das Hinweisschild vor dem Hof.
Das Hinweisschild vor dem Hof. © SGT/Heini Schwendener
In Sevelen, oberhalb des Rhynerhauses am Buchserberg, wohnt die Familie Keller. Durch ihren Bauernhof führt ein Wanderweg. Und dieser wird häufig gemieden. Biker und Wanderer fürchten sich vor dem bellwütigen Hofhund.

Beim Buchser Tierschutzbeauftragten sind schon mehrere Beschwerden wegen des Hundes eingegangen. Eine Frau schreibt in einem Leserbrief im “Tagblatt” , dass sie sich vom Hund belästigt fühle. Sie fordert darin andere Betroffene auf, sich ebenfalls bei der Gemeinde zu melden.

Der Besitzer des Hofs, Martin Keller,  hat kein Problem damit, dass wegen des Hundes viele Wanderer seinen Hof meiden: “Schauen Sie sich die Situation doch an, Biker sausen an meinem Arbeitsplatz und an der Haustüre vorbei”, sagt er dem “Werdenberger & Obertoggenburger“.

Vor dem Hof steht ein Schild, auf dem es heisst, dass Jogger über den Hof gehen, aber nicht rennen sollen. Auch Biker sind angehalten, zu Fuss zu gehen. Die Hinweistafel werde jedoch häufig ignoriert. “Eigentlich ist es nur Fussgängern erlaubt, durch den Hof zu gehen”, für Biker gäbe es kein Wegrecht. “Wer hätte es gerne, wenn ihm an schönen Abenden über ein Dutzend fremde Leute über den Hausplatz fahren, gehen oder rennen?”

Für den Gemeindepräsidenten von Sevelen, Roland Ledergerber, ist klar: Es handelt um einen offiziellen Wanderweg. Der Hund sei deshalb an der Leine zu halten und müsse, wenn nötig, zurückgepfiffen werden.

Im Moment werde jedoch geprüft, ob der Wanderweg verlegt werden könne. “Das Bauamt wird sich das einmal anschauen”,  sagt Ledergerber.

(red)


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