Der FC Zürich gibt den letzten Platz ab

Die Zürcher feiern ihren 1:0-Torschützen Anto Grgic (rechts)
Die Zürcher feiern ihren 1:0-Torschützen Anto Grgic (rechts) © KEYSTONE/URS FLUEELER
Der FC Zürich gewinnt bei Angstgegner FC Luzern 2:1 und gibt das Tabellenende an Lugano ab. Der Russe Alexander Kerschakow schiesst sein erstes Tor für den FCZ. Mittelfeldspieler Anto Grgic mit einem unhaltbaren Flachschuss aus rund 20 Metern (28.

) sowie der russische Stürmer Alexander Kerschakow (73.) nach einem Konter mitten in der Luzerner Druckphase erzielten die Tore zum erst zweiten Auswärtserfolg der Zürcher in dieser Saison.

Letztlich ging die taktische Änderung von Trainer Sami Hyypiä auf. Der Finne nominierte erstmals eine Dreier-Abwehr, die durch die Rücknahme der beiden Aussenspieler oft zu einer Fünferkette wurde.

Den Luzernern ist der Rückrundenstart nun gründlich misslungen. Sie haben nach der Winterpause noch keinen Punkt geholt. Dass Verteidiger Sebastian Schachten in der Nachspielzeit nach einem Freistoss von Jakob Jantscher immerhin das erste Luzerner Tor im neuen Jahr erzielte, ist ein überaus schwacher Trost.

“Wir hatten den Gegner gut im Griff. Aber es fehlte uns etwas die Gier, das Tor dann auch zu schiessen. Doch es war sicher eine Steigerung zum letzten Spiel in Basel”, sagte Luzerns Trainer Markus Babbel.

“Ich bin sehr zufrieden, dass wir gewonnen haben. Wir hätten etwas weniger zittern können am Ende, wenn wir die Konterchancen besser ausgenützt hätten. Ich hoffe, dass dies der Anfang einer positiven Zeit ist, in der wir konstant auf unserem Niveau sind”, sagte FCZ-Trainer Hyypiä nach seinem ersten Auswärtssieg mit dem FC Zürich in der Super League.

Luzern – Zürich 1:2 (0:1)

10’119 Zuschauer. – SR Jaccottet. – Tore: 28. Grgic (Etoundi) 0:1. 73. Kerschakow (Etoundi) 0:2. 90. Schachten (Jantscher) 1:2.

Luzern: Zibung; Thiesson, Rogulj, Puljic, Lustenberger (38. Schachten); Haas (63. Frey), Affolter; Christian Schneuwly, Neumayr (63. Hyka), Jantscher; Marco Schneuwly.

Zürich: Favre; Nef, Sanchez, Kecojevic; Brunner (63. Kleiber, 85. Sarr), Grgic, Yapi, Vinicius; Bua, Kerschakow (78. Kukeli); Etoundi.

Bemerkungen: Luzern ohne Cirjak, Kryeziu (beide krank) und Brandenburger (verletzt). Zürich ohne Koch (gesperrt), Alesevic, Cabral, Schönbächler, Simonjan (alle verletzt) und Buff (krank). Verwarnungen: 13. Rogulj (Foul), 30. Vinicius (Foul), 52. Sanchez (Foul), 66. Kecojevic (Foul), 81. Jantscher (Foul), 85. Marco Schneuwly (Foul).

(SDA)


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