«Der FCSG kann sich in FC SRG umtaufen»

FCSG-Präsident Matthias Hüppi und sein neuer Sportchef Alain Sutter arbeiteten zuvor zusammen beim SRF
FCSG-Präsident Matthias Hüppi und sein neuer Sportchef Alain Sutter arbeiteten zuvor zusammen beim SRF © Keystone/Gian Ehrenzeller
Matthias Hüppi holt seinen langjährigen SRF-Weggefährten Alain Sutter als Sportchef zum FC St.Gallen. Auf den sozialen Medien wird bereit gewitzelt, dass aus dem FCSG jetzt der FC SRG wird.

Kurz nachdem Alain Sutter als neuer St.Galler Sportchef vorgestellt wurde, begann im Fanforum des FCSG nicht die übliche hitzige Debatte darüber, ob der neue Mann an Bord des Clubs der Richtige sei. Vielmehr sorgt die neue Besetzung für Belustigung bei den Fans: «Los Alain, zurück zur alten Frisur, dann steht einer zweiten grün/weissen Langhaar-Legende nichts im Weg», schreibt ein FCSG-Anhänger.

Vor allem aber gibt der vorherige, gemeinsame Arbeitgeber von Hüppi und Sutter Anlass zu Spötteleien. Beide waren beim Schweizer Fernsehen angestellt, das Teil der Schweizerischen Radio- und Fernsehgesellschaft (SRG) ist. «Fehlen nur noch Bernhard Russi, Rainer Maria Salzgeber und natürlich Sascha Ruefer. Wer macht was?», fragt ein FCSG-Fan im Forum. Auch auf Twitter sorgt die Tatsache, dass nach Präsident Matthias Hüppi, der bis vor Kurzem Sportmoderator war, nun mit Sutter ein weiterer ehemaliger SRF-Mann zum FCSG abwandert, für lustige Tweets:

Während auf Twitter gewitzelt wird, sorgt die Neubesetzung des Sportchefamts bei anderen für neue Hoffnung. Ein User schreibt auf FM1Today: «Wieder eine wichtige Position mit einer sehr guten Person besetzt. Ich habe bei der neuen Crew wirklich das Gefühl, dass alle den Karren in die gleiche, gute Richtung ziehen. Auch im Umfeld der Sponsoren hat man diese gute Entwicklung erkannt. Wäre wirklich wünschenswert und sehr schön, wenn man dieses enorme Potential, das dieser Club in sich birgt, endlich abrufen könnte. Drücke die Daumen, das es so positiv weiter geht und alles so kommt, wie man es sich erhofft.»

Andere haben Bedenken: «Es ist schon speziell, wenn er selbst sagt, dass er nicht wisse, ob sein Rucksack für die Aufgabe ausreiche – man gibt ihm aber gleich einen Dreijahresvertrag.» Und ein Fan meint: «Tönt wie immer alles sehr gut, in der Praxis siehts dann meistens anders aus. Das Stadion füllt man nicht mit guten Worten, sondern einzig mit Spektakel.»

(stm)


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