Der illegal geschossene Wolf aus dem Wallis ist M63

Eine Rudelbildung wie die auf dem Bild zu sehenden Jungwölfe des Calandarudels ist im Wallis nach wie vor möglich. Bei dem illegal geschossenen Wolf handelte es sich nämlich nicht wie befürchtet um einen des Wolfspaares, das gemeinsam unterwegs gewesen war. (Archivbild)
Eine Rudelbildung wie die auf dem Bild zu sehenden Jungwölfe des Calandarudels ist im Wallis nach wie vor möglich. Bei dem illegal geschossenen Wolf handelte es sich nämlich nicht wie befürchtet um einen des Wolfspaares, das gemeinsam unterwegs gewesen war. (Archivbild) © KEYSTONE/AMT FUER JAGD UND FISCHEREI GR
Der im Wallis illegal geschossene Wolf ist identifiziert. Bei dem am 7. März im Raum Raron am Rhonestrand aufgefundenen männlichen Kadaver handelte es sich um den bereits bekannten gewesenen Wolf M63.

Dies gab der Kanton Wallis am Montag bekannt. Die DNA-Analyse der an der Universität Lausanne eingereichten und untersuchten Probe habe dieses Resultat ergeben, heisst es weiter. Dieser Wolf war im Verlaufe des vergangenen Winters sowohl in Visperterminen als auch in der Region Brigerberg festgestellt worden.

Befürchtet worden war, dass es sich bei dem erschossenen Tier um das weibliche Tier F14 oder das männliche Tier M59 gehandelt haben könnte. Diese beiden waren nämlich gemeinsam in der Augstbordregion unterwegs gewesen. Aufgrund der Beobachtungen hatte es der Kanton Wallis als wahrscheinlich erachtet, dass sich in diesem Gebiet im Verlauf des Jahres ein Wolfsrudel bilden könnte.

Der Wolfskadaver war am 7. März von einem Fischer am Ufer der Rhone westlich von Raron entdeckt worden. Das Tier war 34,5 Kilogramm schwer. Die zuständige Walliser Dienststelle hat Strafanzeige gegen Unbekannt eingereicht. Der Abschuss ist ein Verstoss gegen die geltende Jagdgesetzgebung. Die Staatsanwaltschaft Oberwallis hat ein Strafverfahren eröffnet.

(SDA)


Newsletter abonnieren
0Kommentare
noch 1000 Zeichen