Der letzte Film im Storchen

Bettina Kaegi und Kurt Wettstein wollen das Kino Storchen zur Kinderkulturstätte umfunktionieren.
Bettina Kaegi und Kurt Wettstein wollen das Kino Storchen zur Kinderkulturstätte umfunktionieren. © Tagblatt/ Benjamin Manser
Das Ende einer Ära: Im Kino Storchen wird heute zum letzten Mal ein Film gezeigt. Das älteste Kino der Stadt St.Gallen schliesst. Es bleibt den St.Gallerinnen und St.Gallern jedoch in einer etwas anderen Form erhalten.

Die Zürcher Firma Kitag betrieb das Kino Storchen – heute Abend zum letzten Mal. Das älteste Kino St.Gallens wirft zu wenig Umsatz ab, heisst es bei der Kitag. Das Storchen Kino soll jedoch als Kulturhaus weiter funktionieren: Die Widnauer Regisseurin und Choreografin Bettina Kaegi übernimmt das Storchen Kino. Sie führt im Rheintal seit dreissig Jahren eine Ballett- und Tanzschule. Sie möchte das Storchen Kino zu einem Kulturort für Kinder umfunktionieren.

“Es soll sich alles um das Kind drehen”, sagt Kaegi. Kinderbälle, Maskenbälle, Musicals – alles für die Kinder. Auch eine Kindertheatergruppe schwebt der Kulturschaffenden vor. “Es soll ein Kulturhaus für Kinder entstehen, das es so in der Schweiz bis jetzt noch nicht gibt”, sagt Kurt Wettstein, ehemaliger Rhema-Präsident. Er unterstützt Kaegi in der Umfunktionierung des Storchen. Wenn alles klappt, geht es bereits im November los mit der Kinderkulturstätte im Storchen.

Mit der Schliessung des Storchen bleiben der Stadt St.Gallen noch zwei Kinos: Das Scala und das Rex-Kino. Die Alternative dazu ist das Kinok in der Lokremise.

Mehr zum Thema im TVO-Beitrag.

(red)


Newsletter abonnieren
0Kommentare
noch 1000 Zeichen