Der Sänger Andrew Bond ist eher ein Dompteur als ein Star

Seine Kinderkonzerte füllen jährlich 100 Säle und Hallen. Dennoch will Andrew Bond sich lieber als Dompteur als als Star verstanden wissen (Archiv).
Seine Kinderkonzerte füllen jährlich 100 Säle und Hallen. Dennoch will Andrew Bond sich lieber als Dompteur als als Star verstanden wissen (Archiv). © Keystone
“Ich seh mich nicht als Star, eher als Dompteur” – das sagt Andrew Bond, der mit seinen Kinderkonzerten auch grosse Hallen füllt. Aber der studierte Theologe hat eine Methode: “Ich fange ruhig an, später wird geklatscht und dann der ganze Körper mit einbezogen”.

Zum Genre Kinderlied gefunden hat der heute 50-jährige Schweizer, als seine beiden Sprösslinge noch klein waren und er feststellte, dass es kaum zeitgenössische Kinderlieder auf deutsch gab.

Ganz im Gegensatz zu seinem Herkunftsland Grossbritannien. Dort gebe es “Kinderlieder, wie ich sie mache, inspiriert von Filmen wie zum Beispiel ‘Mary Poppins’, schon lange”, erklärte Bond im Gespräch mit dem “Zürcher Oberländer”.

Sein erstes Album “Zimetschtern han i gern” war ursprünglich ein Familienprojekt. Nachdem es vom Zürcher Lehrmittelverlag veröffentlicht wurde, wurde es zu einem veritablen Schul- und Kindergartenhit. Die Scheibe erreichte Platin-Status, ebenso wie der Nachfolger “Suneschtraal tanz emaal”.

(SDA)


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