Deutlicher Sieg für Servette

Damiano Ciaccio nach 32 Minuten ausgewechselt
Damiano Ciaccio nach 32 Minuten ausgewechselt © KEYSTONE/MARTIAL TREZZINI
Bei den SCL Tigers kehrt nach drei Siegen in der letzten Woche der triste Alltag zurück. Die Langnauer verlieren nach einer schwachen, uninspirierten Leistung in Genf gegen Servette mit 0:4. Nur zu Beginn des Spiels kamen die Emmentaler zu Möglichkeiten.

Chris DiDomenico zögerte nach vier Minuten mit dem offenen Goal vor Augen einen Augenblick zu lange, und Anton Gustafsson lenkte einen Weitschuss knapp neben das Genfer Gehäuse ab (5.). Nach diesen beiden Langnauer Möglichkeiten, in Führung zu gehen, spielte nur noch der Genève-Servette HC. Die Genfer kamen mit wenig Aufwand zu Toren. Beim 1:0 durch Matt D’Agostini und beim 4:0 durch Floran Douay sah der Langnauer Schlussmann Damiano Ciaccio gar nicht gut aus. Ausserdem nützten die Genfer durch Tom Pyatt zum 3:0 eine Powerplay-Chance, welche ihnen ebenfalls Ciaccio ermöglicht hatte. Der Goalie der Tigers, der zuletzt so überzeugend gespielt hatte, musste nach dem 0:4 und 32 Minuten seinen Platz für Ivars Punnenovs räumen.

Dank dem souveränen Sieg und zuletzt sieben gewonnenen Punkten aus drei Spielen gegen Berner Klubs rückt Servette in der Tabelle auf Platz 4 vor. Goalie Robert Mayer, der vorher zwei Spiele ausgesetzt hatte, kam zum Shutout.

Für beide Teams stehen schon am Freitag wieder wichtige Spiele auf dem Programm. Servette spielt in Ambri-Piotta und will sich weiter vom Playoff-Strich entfernen. Und die SCL Tigers stehen im zweiten Derby der Saison gegen Bern bereits wieder unter Druck, um den Anschluss an die Konkurrenz nicht zu verpassen. Entsprechend schonten sich in der Les-Vernets-Halle beim Stand von 4:0 in der zweiten Spielhälfte beide Teams.

Resultat und Tabelle:

Genève-Servette – SCL Tigers 4:0 (2:0, 2:0, 0:0). – 5981 Zuschauer. – SR Fonselius/Massy (Fi/Sz), Fluri/Kovacs. – Tore: 15. D’Agostini (Romy) 1:0. 17. Jérémy Wick (Slater, Jacquemet) 2:0. 27. Tom Pyatt (Romy, Loeffel/Ausschluss Ciaccio) 3:0. 32. Douay (Slater, Eliot Antonietti) 4:0. – Strafen: 5mal 2 Minuten gegen Genève-Servette, 6mal 2 Minuten gegen SCL Tigers. – PostFinance-Topskorer: Fransson; DiDomenico.

Genève-Servette: Robert Mayer; Loeffel, Mercier; Vukovic, Fransson; Iglesias, Bezina; Eliot Antonietti; Riat, Tom Pyatt, Rod; Jérémy Wick, Slater, Jacquemet; D’Agostini, Romy, Pedretti; Douay, Kast, Roland Gerber; Rubin.

SCL Tigers: Ciaccio (32. Punnenovs); Hecquefeuille, Kim Lindemann; Currit, Koistinen; Yves Müller, Weisskopf; Adrian Gerber, Ronchetti; Sandro Moggi, Anton Gustafsson, Lukas Haas; Jordy Murray, DiDomenico, Nüssli; Nils Berger, Albrecht, Tobias Bucher; Wyss, Schirjajew, Tom Gerber.

Bemerkungen: Genève-Servette ohne Almond, Bays, Lombardi, Picard und Traber, SCL Tigers ohne Deny Bärtschi, Clark, Gossweiler, Sven Lindemann, Claudio Moggi, Stettler und Zryd (alle verletzt). – Pfostenschüsse: Romy (27.), Slater (43.).

1. Fribourg-Gottéron 12/28 (46:30). 2. Zug 12/25 (40:29). 3. ZSC Lions 13/25 (38:34). 4. Genève-Servette 13/19 (36:35). 5. Bern 13/19 (42:35). 6. Davos 12/18 (38:36). 7. Kloten Flyers 12/17 (35:37). 8. Lausanne 12/16 (23:31). 9. Biel 12/15 (32:39). 10. Ambri-Piotta 12/14 (30:37). 11. Lugano 12/13 (31:35). 12. SCL Tigers 13/13 (32:45).

(SI)


Newsletter abonnieren
0Kommentare
noch 1000 Zeichen