Dicke Luft und Fahrverbote in Italien

Auch über Turin war die Luft in den vergangenen Tagen verschmutzt.
Auch über Turin war die Luft in den vergangenen Tagen verschmutzt. © KEYSTONE/EPA ANSA/ALESSANDRO DI MARCO
In vielen Städten Italiens ist die Luft durch hohe Schadstoffwerte so stark verschmutzt, dass die Behörden zeitweise Fahrverbote erlassen haben. In Rom durften am Montag die Autos mit einer ungeraden Endziffer auf den Nummernschildern in Stosszeiten nicht fahren.

Am Dienstag sollten die Wagen mit geraden Ziffern stehenbleiben. Von den Fahrverboten in der sogenannten Grünen Zone im Zentrum der italienischen Hauptstadt waren nur besonders schadstoffarme Fahrzeuge ausgenommen, zum Beispiel solche mit Hybrid-Antrieb.

Die Regeln galten für die verkehrsreichen Stunden zwischen 7.30 Uhr und 12.30 sowie 16.30 und 20.30 Uhr. Die Behörden hoffen, damit den gesundheitsgefährdenden Smog zu mildern.

In Mailand, der zweitgrössten Stadt Italiens, regnete es am Montag zum ersten Mal seit mehr als 40 Tagen. Dort war der Grenzwert für die Feinstaubbelastung schon an 25 Tagen in Folge überschritten worden.

Jetzt nährte der Regen die Hoffnung, dass dadurch die Luft sauberer werden könnte. Zufahrtsbeschränkungen für die Innenstadt blieben dort aber zunächst weiter in Kraft.

Der Norden Italiens und die Po-Ebene leiden am stärksten unter Smogwetterlagen. In einigen Gegenden im Nordwesten des Landes hat es schon seit mehr als zwei Monaten nicht mehr geregnet.

(SDA)


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