Die Arroganz von Theaterleuten trieb Stefan Gubser zum Film

Stefan Gubser alias "Tatort"-Kommissar Flückiger nervt es, wenn Theatermacher und Filmer vollkommen am Publikum vorbeiproduzieren. (Archivbild)
Stefan Gubser alias "Tatort"-Kommissar Flückiger nervt es, wenn Theatermacher und Filmer vollkommen am Publikum vorbeiproduzieren. (Archivbild) © KEYSTONE/WALTER BIERI
“Tatort”-Star Stefan Gubser kam zum Film, weil ihn die Überheblichkeit der Theaterleute nervte. Film und Fernsehen hatten aber nicht auf ihn gewartet. Er putzte jahrelang Klinken und wohnte mit der Familie in einem Bauernhaus ohne Warmwasser für 250 Franken im Monat.

Gubser findet zwar, sowohl Theater wie Film sollten Raum haben für künstlerische Experimente – allerdings nicht zu viel, wie er der “NZZ am Sonntag” verriet. “Mache ich nur Theater, das die Leute nicht interessiert, stimmt etwas nicht mehr”. Das habe er erlebt und darauf habe er keine Lust mehr. “Ich spiele Theater fürs Publikum und nicht fürs Feuilleton”. Dasselbe gelte für den Film: “Film ist auch von Steuergeldern finanziert, also soll er Zuschauer finden”.

(SDA)


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