Die fünf peinlichsten FCSG-Schlappen

Von Marco Latzer
Der St. Galler Ze Vitor versteckt seinen Kopf nach der Niederlage im Meisterschaftsspiel der Super League zwischen dem FC Luzern und dem FC St. Gallen am Samstag, 19. April 2008, auf der Allmend in Luzern.
Der St. Galler Ze Vitor versteckt seinen Kopf nach der Niederlage im Meisterschaftsspiel der Super League zwischen dem FC Luzern und dem FC St. Gallen am Samstag, 19. April 2008, auf der Allmend in Luzern. © Keystone/Sigi Tischler
0:7 gegen Basel. Diesen Schock muss der FC St.Gallen erst einmal überwinden. Unweigerlich rufen solche Spiele bei den FCSG-Fans aber stets die schlimmsten Schlappen wieder in Erinnerung. Wir haben für dich die schlimmsten Niederlagen der letzten Jahre zusammengesucht.

5. Cup-Out gegen die Hobby-Kicker von Küssnacht

Es ist die Saison 2005/06 und der Trainer heisst Ralf Loose. Während der Olma gastieren die Espen in der 1. Runde des Cups in der Innerschweiz. Eine vermeintlich leichte Aufgabe, da der Gegner in der 2. Liga interregional kickt und ausschliesslich Amateurfussballer in seinen Reihen beschäftigt. Eine klare Sache? Nicht beim FCSG. Küssnacht am Rigi bezwingt den Super-Ligisten mit 2:1.

4. Die Schande vom Espenmoos

In der Saison 2007/08 kommt es unter Coach Balakov zum ultimativen Abstiegsfight gegen Bellinzona aus der Challenge League. St.Gallen verliert und muss sein neues Stadion als Zweitligist eröffnen. Im allerletzten Espenmoos-Spiel kommt es danach zu wüsten Ausschreitungen und einem unwürdigen Ende für das stimmungsreichste Stadion im Schweizer Profifussball.

3. Der Unterzahl-Schock von Neuenburg

Es ist ein kapitales Spiel gegen den Abstieg im Frühjahr 2011 unter Trainer Jeff Saibene. Schon nach wenigen Sekunden gehen die Xamaxiens in Führung, danach geht es am Neuenburger See heiss zu und her: Drei Spieler des Heimteams fliegen mit roten Karten vom Platz, beim FCSG erwischt es “nur” Gelabert mit einem Platzverweis. Nachdem Regazzoni in der 89. Minute ausgleicht, schiesst der entfesselte Tréand nach einem Lauf über das halbe Spielfeld das Heimteam ins Glück. Und dann fliegen aus dem Gästesektor Stühle auf den Rasen…

2. Das Cup-Trauma von 1998

Im Penaltyschiessen unterliegt der FC St.Gallen im legendären Wankdorf gegen Lausanne-Sports. Dabei hatte es doch so gut ausgesehen: Die Espen führen dank Toren von Vurens lange mit 2:0, der Holländer vergibt mit einem Penalty gar den dritten Treffer und damit die Vorentscheidung. Was folgt, ist Geschichte: Lausanne gleicht in der Nachspielzeit aus, ist im Penaltyschiessen treffsicherer und nimmt den Kübel in die Romandie.

1. Das legendäre 11:3 auf dem Bergholz

Es ist das bis heute torreichste Super-League-Spiel der Neuzeit. Am 3. November 2002 wird es für den FC St.Gallen gar zweistellig. Und das ausgerechnet beim “kleinen Bruder” FC Wil. Es ist der Beginn einer erbitterten Rivalität der beiden grössten Ostschweizer Fussballvereine, die in den letzten Jahren allerdings wieder etwas abgeflacht ist. Und dabei hatte doch Barnetta den FCSG in diesem Spiel gar noch in Führung geschossen


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