Die grosse Erleichterung bei Bern und Kloten

Berns Verteidiger Ramon Untersander (Mitte) schreit die Freude nach seinem zweiten persönlichen Treffer des Abends zum 3:1 heraus. Dank dem 3:2-Sieg gegen Lausanne löste Bern wie die Kloten Flyers (5:3 gegen die SCL Tigers) das Ticket für die Playoff-Viertelfinals in der NLA
Berns Verteidiger Ramon Untersander (Mitte) schreit die Freude nach seinem zweiten persönlichen Treffer des Abends zum 3:1 heraus. Dank dem 3:2-Sieg gegen Lausanne löste Bern wie die Kloten Flyers (5:3 gegen die SCL Tigers) das Ticket für die Playoff-Viertelfinals in der NLA © KEYSTONE/ALESSANDRO DELLA VALLE
Freude und Frust liegen nach der zweitletzten Runde in der NLA nahe beisammen. Bei Bern und Kloten ist die Erleichterung nach der Qualifikation für die Playoffs gross. Das grosse Rechnen in der letzten Runde von heute Samstag bleibt aus.

Nach dem 5:3 von Kloten gegen die SCL Tigers, dem 3:2-Sieg des SC Bern gegen Lausanne und der 2:4-Niederlage von Ambri-Piotta in Biel ist der Kampf um die letzten beiden Tickets für die Playoff-Viertelfinals früher als erwartet vorbei.

Umso breiter war das Grinsen in den Gesichtern der Sieger aus Kloten und Bern. “Wir sehen es so, dass wir hochverdient die Playoffs erreichten. Uns gelang eine Super-Schlussphase”, sagte Klotens Trainer Sean Simpson nach dem siebten Sieg seines Teams in den letzten neun Spielen.

Berns Coach Lars Leuenberger wirkte nach dem knappen Erfolg über Lausanne im kapitalen Direktduell gegen aussen gelassen, dürfte sich aber umso mehr im Stillen gefreut haben. “Wichtig war, dass wir am Dienstag bereits hatten gewinnen können. Das gab uns das nötige Selbstvertrauen”, so Leuenberger, der den heissen Trainerstuhl in Bern erst im November vom entlassenen Guy Boucher übernommen hatte.

Er sei glücklich, dass er in seinem ersten Headcoach-Job die Playoffs erreicht habe, so Leuenberger weiter. “Das ist wunderschön. Die schöne Zeit beginnt allerdings erst jetzt. Mit Bern ist nun definitiv zu rechnen.”

Mit dem Erreichen der Viertelfinals ist man in Bern noch nicht zufrieden. Anders in Kloten. “Wir haben unser Saisonziel erreicht. Vor einem Jahr verpassten wir die Playoffs noch. Gerade deshalb können wir die Viertelfinals locker angehen”, so Simpson.

Zweimal hatte Heinz Ehlers Lausanne nach dem Wiederaufstieg in die NLA vor drei Jahren in die Playoffs gecoacht. Nun spielt Ehlers mit den Waadtländern zum ersten Mal gegen den Abstieg. “Es war eine extrem schwierige Aufgabe, auswärts in Bern vor dieser Kulisse zu gewinnen”, kommentierte er die Partie. “Über die Leistung bin ich nicht unzufrieden. Es war eine unserer besten Leistungen seit Monaten.”

Wesentlich mehr ärgerte sich Paolo Duca, der Captain von Ambri, über die Niederlage in Biel: “Wer in einem so entscheidenden Spiel so schlecht spielt, der hat es nicht verdient, die Playoffs zu erreichen. Es ist natürlich frustrierend, so kurz vor Schluss der Qualifikation das grosse Ziel aus den Augen zu verlieren.”

(SDA)


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