Die Guggenmusigen bliesen in Luzern dem Hudelwetter den Marsch

Die Noteheuer und weitere rund 80 Guggenmusigen liessen die Stadt Luzern zum Abschluss der Fasnacht erbeben.
Die Noteheuer und weitere rund 80 Guggenmusigen liessen die Stadt Luzern zum Abschluss der Fasnacht erbeben. © KEYSTONE/URS FLUEELER
Mit dem Monstercorso von rund 80 Guggenmusigen ist am Dienstagabend die Luzerner Fasnacht in die Endphase getreten. Wegen des Hudelwetters verfolgten nur 8000 Personen den Marsch der prächtig maskierten, wild trommelnden und Gassenhauer schmetternden Musikformationen. Der Umzug war um 19.

30 Uhr beim Bahnhof gestartet und darauf über die Seebrücke und durch die Altstadt gezogen. Bis zum Abschluss des Umzugs um 22.00 Uhr kam es zu keinen Zwischenfällen, wie die Luzerner Polizei auf Anfrage erklärte.

Nach Angaben der Luzerner Polizei verfolgten über 20’000 Personen weniger als im Vorjahr das Spektakel, wohl wegen des schlechten Wetters. Zu Beginn des Umzuges regnete es, starke Windböen machten den Tambourmajoren mit ihren riesigen Masken etliche Male zu schaffen.

Nach den beiden grossen Umzügen vom Schmutzigen Donnerstag und von Güdismontag ist der Monstercorso der Vereinigten Guggenmusigen der dritte Grossanlass der Luzerner Fasnacht. Die Formationen mit Namen wie Chatzemusig, Noteheuer oder Schöttsteifäger liessen auf ihrem Marsch das Seebecken und die Altstadt erbeben.

Bis zur nächsten Fasnacht haben die Narren 380 Tage Zeit, sich ein neues Kostüm auszudenken und anzufertigen. 2017 fällt der Schmutzige Donnerstag und somit der erste Fasnachtstag erst auf den 23. Februar.

Grund dafür, dass die Fasnacht nicht an einem festen Datum stattfindet, ist Ostern, das jeweils auf den Sonntag nach dem ersten Frühlingsvollmond fällt. Zwischen Fasnacht und Ostern liegt die Fastenzeit, die 40 Tage (ohne Sonntage) dauert.

(SDA)


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