Die Hinrunde des FC St.Gallen in Zahlen

Die St.Galler Spieler verabschieden sich in die Winterpause.
Die St.Galler Spieler verabschieden sich in die Winterpause. © Keystone/Gian Ehrenzeller
Der FC St.Gallen erlebte eine durchwachsene Hinrunde. Noch nie seit dem Wiederaufstieg 2012 haben die Ostschweizer so wenig Punkte geholt. Und noch nie war der Abstand zum Abstiegsplatz so eng.

Der FC St.Gallen beendet die Hinrunde der Saison 2015/2016 auf dem 5. Platz. Im Vergleich mit den Hinrunden seit dem Wiederaufstieg 2012 ist das durchschnittlich:

Düster sieht es in dieser Tabelle im Hinblick auf den Abstand zum Abstiegsplatz aus. Nur gerade acht Punkte trennen den FC St.Gallen vom FC Vaduz am Tabellenende. So wenig wie noch nie. Auffällig ist, dass der FC St.Gallen seit dem Wiederaufstieg in einer Hinrunde noch nie so wenig Punkte geholt hat. Hat denn der Trainerwechsel etwas gebracht? Unter Joe Zinnbauer hat der FCSG in 10 Spielen der Super League 16 Punkte geholt (1,6 Punkte pro Spiel). Jeff Saibene kam nur auf 1 Punkt pro Spiel (7 Spiele und 7 Punkte). Mit dem FC Thun hat Saibene übrigens mehr Erfolg: Aus acht Super-League-Spielen resultierten 12 Punkte, ein Schnitt von 1,71 Punkten pro Spiel.

Tabelle Saibene (die ersten sieben Spiele der Saison):

Tabelle Zinnbauer (die letzten zehn Spiele der Saison):

Unter Joe Zinnbauer war der FC St.Gallen auch im Vergleich zu den anderen Super-League-Vereinen erfolgreicher. Mit einer besseren Tordifferenz wäre sogar der zweite Platz hinter Basel dringelegen.

A propos Tore: Ganze neun verschiedene Spieler sorgten bei den Ostschweizern für die 19 geschossenen Tore. Positiv ausgedrückt: (Fast) jeder aus dem Kader kann treffen. Negativ ausgedrückt: Dem FC St.Gallen fehlt ein richtiger Stürmer.

Dafür hält hinten Daniel Lopar den Kasten dicht. Und zwar überzeugend. Er war der Super-League-Torwart mit den meisten abgewehrten Penalties (2) und den meisten Spielen zu Null (5). Nebst Lopar ist noch ein anderer Spieler aufgefallen. Allerdings negativ. Everton ist “Gelb-Meister”. Neun Gelbe Karten sammelte der Brasilianer in 18 Partien – so viele, wie kein anderer Spieler der Super League.

Der FC St.Gallen holte in dieser Hinrunde 15 Punkte vor heimischem Publikum und acht Zähler in der Ferne. Durchschnittlich verfolgten die neun Heimpartien 12’974 Zuschauer die Spiele. Das ist hinter dem FC Basel (29’001) und den Young Boys (18’548) der dritte Rang.

Einen weiteren dritten Platz holt der FC St.Gallen auch in Sachen Kader. 27 Mann werden hier beschäftigt. Nur Basel und Zürich haben mit 28 Spielern mehr Personen in ihren Reihen.

(rr)


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