“Die Kunz muss weg” – Talent-Jurymitglied in der Kritik

Von Gerry Reinhardt
“Die Kunz muss weg” – Talent-Jurymitglied in der Kritik
© (KEYSTONE/Sigi Tischler)
Sie sorgt für rote Köpfe. “Die grössten Schweizer Talente”-Jurymitglied Susanne Kunz polarisiert mit ihrem Auftreten. Viele sind sauer und fordern “Die Kunz muss weg.” 

Sie war mal die freche Göre im Jugendfernsehen und moderiert seit 2008 souverän die Quizshow “1 gegen 100”. Doch, was sie bei den “Grössten Schweizer Talenten” in der Jury so abliefert, empfinden viele als respektlos und unfreundlich. Kunz als einzige Frau in der Jury setzt meist auf klare Worte, währenddem ihre männlichen Mitkollegen sich eher zurückhaltend und diplomatisch geben. So sagt sie was Sache ist, wenn Kandidaten nicht in der ersten Sekunde überzeugen, und drückt den Buzzer. Dieses Verhalten wird von vielen Zuschauern nicht goutiert und sie üben vor allem in den sozialen Medien lauthals Kritik.

Seit dem Fehlentscheid Sympathiepunkte verloren

Für das grösste Aufsehen sorgte sie beim Auftritt der sympathischen Zeichnerin Corinne. Susanne Kunz war die Performance zu langatmig, nach wenigen Sekunden buzzert sie die Zeichnerin weg. Damit aber nicht genug: sie stachelte auch noch ihre Jurykollegen an, es ihr gleichzutun.
Dass sich nur Augenblicke nach dem Juryurteil die angeblich schlechte Kandidatin als grosses Talent entpuppte, war Susanne Kunz völlig egal. Zumindest machte es den Anschein. Denn während sich das Saalpublikum und der Rest der Jury zur Standing Ovations erhebt, blieb sie demonstrativ sitzen.

Das kommt beim Publikum nicht gut an. Auf Facebook und Twitter hat sie darum sehr viele Gegner und nur wenige Unterstützer.

(gre)


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