Die offene Kirche im Graffiti-Kleid

Die neue Fassade der Offenen Kirche ist fast fertig.
Die neue Fassade der Offenen Kirche ist fast fertig. © FM1Today/Leila Akbarzada
Wer die Tage dem Unteren Graben entlang fährt, dem sticht eine auffällige Fassade ins Auge: Graffitikünstler sprayen ein Bild auf die Fassade der Offenen Kirche St.Gallen. Das Gemälde soll die Vielfältigkeit der verschiedenen Kulturen symbolisieren. Die neue Wandbemalung bleibt für vier Jahre. 

Seit einer Woche arbeiten die Graffiti-Künstler. “Die drei Sprayer haben uns angefragt, ob sie hier etwas machen könnten”, sagt Roman Schlegl, Messmer und Hobby-Organist der Offenen Kirche. Man habe den Vermieter – die Stadt St.Gallen – um Erlaubnis gebeten und diese erhalten. Mit dem Bild will die Offene Kirche ein Zeichen der Offenheit – auch im Zusammenhang mit der Flüchtlingsproblematik – setzen.

Stefan Tschirrer alias “Insect”, einer der drei Sprayer, hat sich für das Gesicht einer Brasilianerin entschieden. “Bei Brasilianern finden sich viele verschiedene Kulturen: Von Afroamerikanern, Europäern bis hin zu Indios”, sagt er im Interview mit St.Gallen TV. Zusätzlich sollen in vielen kleinen Gesichtern alle Kulturen der Welt repräsentiert werden.

In den nächsten Tagen soll das Bild fertig werden. Am 11. Juni ist die offizielle Vernissage. Für vier Jahre wird das Gemälde die Fassade der Offenen Kirche schmücken.

(red)


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