Die Olma-Garderobe rüstet auf

Andrin Fröhlich motzt seine Olma-Garderobe auf.
Andrin Fröhlich motzt seine Olma-Garderobe auf. © pd
Als Andrin Fröhlich und Dario Hefti vergangenes Jahr gegenüber den Olma-Hallen 4 und 5 eine Garderobe eröffneten, rannten Ihnen die Leute die Tür ein. In ihrem zweiten Jahr bauen die St.Galler ihr Angebot aus.

Andrin Fröhlich und Dario Hefti sind auf Wachstumskurs. War ihre Garderobe vergangenes Jahr mit 500 Jacken voll, soll es neu Platz für bis zu 700 Kleiderstücke geben. «Die Leute haben unser Angebot rege genutzt. Vor allem am Wochenende waren wir immer voll», sagt Mitbegründer Andrin Fröhlich.

Ansonsten wollen die beiden St.Galler ihr Konzept beibehalten: Für vier Franken pro Tag können Olma-Besucher ihre Jacken und Mäntel gegenüber des Eingangs F abgeben.

Zahlreiche Jacken sind übriggeblieben

Die Hauptkunden werden auch dieses Jahr Besucher der Hallen 4 und 5 sein. Nicht überraschend sind letztes Jahr etliche Jacken liegengeblieben. «Ich habe noch einen ganzen Umzugskarton voll mit Jacken zu Hause», sagt Fröhlich.

«Ich bin gespannt, ob sich die Besitzer dieser Jacken dieses Jahr bei uns melden.» Für 100 Franken würde er die Kleidungsstücke dann zurückgeben, immerhin habe er ja ein ganzes Jahr darauf aufgepasst. «Wir dürfen die Jacken aus rechtlichen Gründen nicht ins Fundbüro geben», sagt Fröhlich.

Viel aus erstem Jahr gelernt

«Ich bin der Meinung, dass man als junger Mensch eine Idee einfach mal ausprobieren sollte. Sonst erfährt man nie, ob etwas Erfolg hat oder nicht», sagt der 23-jährige Betriebswirtschaftsstudent. Ausserdem sei ein Studium theoretisch. In der Praxis läuft es dann ganz anders. «Zum Beispiel, wenn plötzlich ein ganzes Blasorchester vor der Garderobe steht und du Platz für die Tuba finden musst», erinnert sich Fröhlich an letztes Jahr.

Aus dem ersten Jahr habe er viel gelernt, sagt Andrin Fröhlich. «Wir sind Studenten und machen das nicht nur wegen des Geldes, sondern auch um Erfahrungen zu sammeln.» Ein bisschen etwas hätten sie zwar mit ihrer Garderobe verdient, aber schlussendlich sei es ein Ferienjob, den sie sich selbst geschaffen haben.

Bald geht’s los!

Posted by OLMA Garderobe on Montag, 10. Oktober 2016

(chf)


Newsletter abonnieren
0Kommentare
noch 1000 Zeichen