Die schnellen Stoffe kommen aus der Region

Wir haben sie alle schon einmal gesehen, die unzähligen Skidress der Athleten aus aller Welt. Doch woher kommen eigentlich die hautengen Massanzüge der Schweizer Skisportler? Klar: Aus dem FM1-Land. 

Sie sind richtig eng, schmiegen sich direkt an die Haut und sorgen für richtig viel Geschwindigkeit. Und Sexyness..

So sexy wie Flanders aus den «Simpsons» sehen unsere Sportler nicht aus.

giphy.com

Na gut, so sexy sind sie dann auch wieder nicht. Dafür sorgen sie mit ihrem aerodynamischen Design und Material dafür, dass Lara Gut bei ihrer Zieleinfahrt eben genau die Hundertstelsekunde schneller ist, die der Top-Athletin den Sieg bringt.

150 Ski-Anzüge hat die Firma W’ams in Buchs für die Ski-WM in St.Moritz hergestellt. Aus dieser Produktionsstätte stammen die Anzüge von Lara Gut, Patrick Küng und Carlo Janka. Sie alle haben ihren Anzug auf den Leib geschneidert bekommen. So ein Anzug hält nicht ewig. Deshalb hat jeder Athlet bis zu 25 Anzüge pro Saison. Dass die Anzüge reissen, sollte nicht vorkommen. Jeder Anzug sei ausgiebig getestet worden, so dass er nicht wie die Trikots an der Fussball-EM einfach kaputt geht.

 

Und übrigens: Auch Fans können wie die Skistars die Piste hinunter fetzen. Eine Massanfertigung bei der Wam’s AG für Privatpersonen kostet zwischen 400 und 700 Franken.

(saz)


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