SVP verpasst Einzug in Freiburger Kantonsregierung

Er hat gut lachen: Der Sozialdemokrat Jean-François Steiert hat im zweiten Wahlgang der Freiburger Staatsratswahlen das beste Ergebnis erzielt.
Er hat gut lachen: Der Sozialdemokrat Jean-François Steiert hat im zweiten Wahlgang der Freiburger Staatsratswahlen das beste Ergebnis erzielt. © KEYSTONE/ANTHONY ANEX
Die SVP hat im zweiten Wahlgang der Freiburger Staatsratswahlen am Sonntag den Einzug in die Regierung erneut verpasst. Kandidat Stéphane Peiry geriet ins Hintertreffen. Das Linke Lager konnte hingegen seine drei Sitze in der Kantonsregierung verteidigen.

Peiry kam am Sonntag auf 34’415 Stimmen und verpasste es, der Linken einen Sitz abzujagen. Damit bleibt die Sitzverteilung in der Freiburger Kantonsregierung bei drei CVP, ein FDP, zwei SP und eine Grüne, wie die Staatskanzlei mitteilte.

Das beste Resultat am Sonntag erzielte SP-Kandidat Jean-François Steiert mit 45’176 Stimmen, gefolgt von den beiden bisherigen Staatsrätinnen Marie Garnier (Grüne) mit 41’600 Stimmen und Anne-Claude Demierre (SP) mit 40’783 Stimmen.

Damit sind nun alle sieben Sitze des Freiburger Staatsrats vergeben. Im ersten Wahlgang am 6. November punktete vor allem das bürgerliche Bündnis. Die bisherigen Staatsräte Jean-Pierre Siggen (CVP), Maurice Ropraz (FDP) und Georges Godel (CVP) wurden wiedergewählt. Den Sprung in die Regierung schaffte auch CVP-Kandidat Olivier Curty.

(SDA)


Newsletter abonnieren
0Kommentare
noch 1000 Zeichen