Die Young Boys gegen Lugano im Liga-Alltag

Im letzten Heimspiel gegen Lugano konnte YB über sieben Tore jubeln
Im letzten Heimspiel gegen Lugano konnte YB über sieben Tore jubeln © KEYSTONE/EDDY RISCH
Zwischen den beiden Europacup-Duellen gegen Schachtar Donezk empfangen die Young Boys heute den FC Lugano. Im zweiten Samstagsspiel der 2. Super-League-Runde trifft Sion auf St. Gallen.

In der letzten Saison mussten sich die Young Boys im Stade de Suisse nur zwei Mannschaften geschlagen geben: dem FC Basel und Lugano. Für die Niederlage vor knapp einem Jahr nahmen die Berner dann allerdings in der Rückrunde mit dem 7:0 vor eigenem Anhang eindrücklich Revanche. Das sei aber kein Thema mehr, sagte der neue Tessiner Trainer Andrea Manzo. Eine defensivere Ausrichtung komme nicht infrage: “Wir wollen positiven Fussball spielen.”

Die Young Boys müssen derweil mit der Doppelbelastung zurecht kommen. Am Mittwoch steht schon das Rückspiel gegen Schachtar Donezk auf dem Programm. Ein Nachlassen in der Meisterschaft kommt aber nicht infrage. Die Berner haben letzte Saison schmerzlich erfahren müssen, wie rasch Titelträume mit einem so stilsicheren Widersacher wie der FC Basel ausgeträumt sind.

Ein Spiel hat gereicht, um in Sitten Nervosität aufkommen zu lassen. Nach dem 0:3 in Basel sprach Präsident Christian Constantin Klartext und rief prompt “Alarmstufe Orange” aus. Der Geldgeber will keinesfalls, dass die Meisterschaft schon nach wenigen Runden verloren ist. In der letzten Saison nahm er die Schwächen seiner Mannschaft in der Super League vergleichsweise stoisch hin. Nun hat er aber den Druck auf Trainer Didier Tholot erhöht.

In St. Gallen machte Joe Zinnbauer keinen Hehl aus seiner Enttäuschung nach dem ersten Spieltag und dem 0:2 gegen YB. Die Leistung in der zweiten Halbzeit habe ihm zu denken gegeben, gestand der deutsche Trainer. “Wir haben nicht gezeigt, was ich erwartet habe. Es wird in Sitten drei, vier Veränderungen geben.”

In diesem Kalenderjahr haben die Ostschweizer lediglich vier von 19 Partien gewonnen und waren speziell auswärts oft harmlos. Das Team brauche Zeit, um zu wachsen, erklärte Zinnbauer. Ein Innenverteidiger und ein Stürmer sollen helfen, den Vorgang zu beschleunigen. “Wir arbeiten mit Hochdruck an diesen Verpflichtungen.”

(SDA)


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