Diebe verstecken Schmuck in Teddybär

Corpus Delicti: Der "missbrauchte" Teddybär und der darin versteckte Schmuck.
Corpus Delicti: Der "missbrauchte" Teddybär und der darin versteckte Schmuck. © Eidgenössiches Finanzdepartement
Grenzwächter aus der Ostschweiz haben einen “bärenstarken” Fund gemacht. Beim Grenzübergang Rheineck haben sie sechs Rumänen erwischt, die in einem Teddybären Schmuck über die Grenze schmuggeln wollten.

Die verhängnisvolle Kontrolle für die sechs Rumänen fand bereits am 12. Juni statt, wie die Grenzwachtregion III am Mittwoch mitteilte. Die Osteuropäer waren in einem in Polen immatrukulierten Kleintransporter unterwegs, als sie von einer mobilen Kontrolle beim Grenzübergang Rheineck bei der Ausreise nach Österreich kontrolliert wurden.

Teddybär “missbraucht”

Bei der Kontrolle der persönlichen Effekten fiel den Beamten ein Teddybär auf. Im Stofftier waren diverse goldfarbene Ketten, Ohrringe, Armreife und ein Goldplättchen versteckt. Bei einer vertieften Kontrolle des Kleintransporters fanden die Grenzwächter zudem weiteres mutmassliches Diebesgut wie Uhren, Porzellangeschirr, Münzen, Bargeld und antike Gegenstände. In einer Tasche wurde zudem eine Schreckschusspistole mit dazugehöriger Munition gefunden.

Statt in Österreich nun bei der Polizei

Die sechs Rumänen sowie das mutmassliche Diebesgut wurden zu weiteren Abklärungen der Kantonspolizei St.Gallen übergeben.

Gesamtübersicht des mutmasslichen Deliktguts. Bild: Eidgenössisches Finanzdepartement

(red/uli)


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